Die Selfapy-Gründerinnen Farina Schurzfeld, Nora Blum und Kati Bermbach (von links)

Die Psychotherapie digitalisieren und so die Wartezeiten für Therapieplätze überbrücken – für dieses Anliegen hat das Berliner Startup Selfapy nun ein siebenstelliges Investment erhalten. Angeführt wurde die Finanzierung von der IBB Beteiligungsgesellschaft und dem High-Tech Gründerfonds. Der genaue Betrag ist nicht bekannt, wird aber auf Nachfrage von Gründerszene auf zwischen einer und zwei Millionen Euro beziffert.

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Selfapy betreibt eine Portal mit Online-Kursen, die Menschen mit psychischen Erkrankungen helfen, aber ausdrücklich nicht die klassische Therapie ersetzen sollen – zumindest vorerst. Das Unternehmen wurde 2016 von Kati Bermbach, Nora Blum und Farina Schurzfeld gegründet.

Mit dem frischen Geld will Selfapy den Vertrieb im B2B-Markt und die Entwicklung einer App für diesen Bereich vorantreiben. Außerdem soll die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen forciert werden: Seit April sind Stresskurse des Startups erstattungsfähig, weitere sollen folgen.

BILD: Selfapy