Mister Spex Lensstore Loveeyewear

Mister Spex übernimmt Lensstore und Loveyewear

Der Online-Optiker Mister Spex (www.misterspex.de) aus Berlin verkündet heute die Übernahme der schwedischen Brillen-Shops Lensstore und Loveyewear. Die Kaufsumme ist unbekannt, soll sich aber laut Unternehmensangaben aus Teilen der kürzlich abgeschlossenen Finanzierung über 16 Millionen Euro von unter anderem Scottish Equity Partners sowie aus zusätzlich aufgenommenem Kapital der bestehenden Investoren gedeckt haben.

Die Stockholmer Startups Lensstore und Loveyewear, beide gegründet von Fredrik Malm, betreiben Onlineshops für Sehhilfen. Lensstore setzt seinen Fokus auf den Verkauf von Kontaktlinsen in Schweden, Norwegen und Finnland. Loveyewear bietet Korrektionsbrillen und Sonnenbrillen von Premiummarken in Schweden an. Mister Spex war mit seinem Angebot an Korrektionsbrillen, Sonnenbrillen, Sportbrillen und Kontaktlinsen bereits vor der Übernahme etwas breiter aufgestellt. „Mit dem Engagement sind wir künftig in der Lage, unseren Kunden das komplette Sortiment an augenoptischen Produkten anzubieten und unser Wachstum noch zu beschleunigen,“ lässt sich Malm zitieren.

Die Berliner lieben den nordeuropäischen Markt

Bereits 2010 begann das 2008 gegründete Mister Spex zu internationalisieren. Nach Online-Shops in Frankreich, Spanien und UK expandierten die Berliner im Frühjar 2012 auch nach Schweden, mit der Absicht, von dort ganz Skandinavien zu erobern. Der Online-Optikmarkt in den nordeuropäischen Ländern sei laut Mister-Spex-Co-Geschäftsführer Mirko Caspar sehr attraktiv: „Der Anteil an Kontaktlinsenträgern ist dort viermal so hoch wie in Deutschland. Außerdem haben die Skandinavier eine hohe Internet- und Online-Shopping-Affinität.“

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Im laufenden Jahr wolle man gemeinsam mit den Neuzukäufen auf einen Umsatz von 48 Millionen Euro kommen, kündigt Mister-Spex-Gründer und -Geschäftsführer Dirk Graber an. Im Jahr 2012 hätten die Deutschen einen Umsatz von 26 Millionen Euro erzielt, seit Launch mehr als 600.000 Kunden beliefert. Aktuell beschäftigt das Startup rund 200 Mitarbeiter. Alle Mitarbeiter der aktuell akquirierten Unternehmen um die Managementspitze aus Fredrik Malm und Patrik Hamilton sollen nun hinzukommen.

Bild:  Bestimmte Rechte vorbehalten von Allie_Caulfield