MisterSpex Graber Caspar

Die Mister-Spex-Geschäftsführer Dirk Graber und Mirko Caspar (rechts)

Mister Spex: erstmals schwarze Zahlen

Kaum hat Mister Spex frische 32 Millionen Euro von Goldman Sachs im Säckel, dreht das Unternehmen bei der internationalen Expansion auf: Der norwegische Kontaktlinsenhändler Lensit.no wandert unter das Dach der Berliner Online-Brillenhändlers. Es ist bereits der dritte Zukauf in Skandinavien, Mitte 2013 hatte Mister Spex bereits die schwedischen Anbieter Lensstore und Loveyewear übernommen. Zusammen mit dem neu erworbenen Lensit in Norwegen sieht sich das 2007 gegründete Unternehmen als zweitgrößter Online-Optiker in der Region.

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Angaben zum Kaufpreis werden nicht gemacht. Ebenfalls ist nicht bekannt, ob dieser in bar und/oder in Form von Geschäftsanteilen ausgezahlt wurde und ob die Lensit-Gründer weiterhin an Bord bleiben.

Mehr finanzielle Details gibt es hingegen an anderer Stelle: So vermeldet das Unternehmen, das nach eigenen Angaben 300 Mitarbeiter beschäftigt, für das Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 65 Millionen Euro. Damit konnte man im vergangenen Jahr erstmals schwarze Zahlen schreiben, heißt es weiter – sicherlich auch, um potenzielle Investoren frühzeitig auf Kurs zu bringen, das Unternehmen hatte einen Börsengang zuletzt als „Option“ bezeichnet. 1,5 Millionen Kunden zähle man derzeit europaweit.

Für 2015 hat Mister Spex nach eigenen Angaben neben der weiteren internationalen Expansion insbesondere den Ausbau der hauseigenen Logistik und des Netzwerks von Optikern vor Ort auf der Agenda. Derzeit arbeitet der Online-Brillenhändler mit 500 Partnern in Deutschland und Österreich zusammen.

Bild: MisterSpex