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Das MoBerries-Führungsteam: Andre Zayarni, Mo Moubarak und Terence Hielscher (von links)

Das Berliner HR-Startup MoBerries bekommt 1,8 Millionen Euro von bekannten Investoren. Business Angels wie der frühere StudiVZ-Chef Michael Brehm, Lesara-Gründer Roman Kirsch, Chrono24-CEO Tim Stracke sowie die Flaconi-Gründer Paul Schwarzenholz und Björn Kolbmüller investieren. Außerdem beteiligen sich die Risikokapitalgeber 42CAP, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Littlerock an dem Startup.

Mit dem Geld will MoBerries, das Jobsuchende an potenzielle Arbeitgeber vermittelt, wachsen und seine Technologie ausbauen. Die Finanzierungsrunde schloss das Startup bereits Ende 2016 ab, ging jedoch erst jetzt damit an die Öffentlichkeit, erklärt Mitgründer Terence Hielscher gegenüber Gründerszene.

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Die Unternehmenskunden zahlen eine monatliche Gebühr für die Nutzung der Technologie von MoBerries. Mit selbstlernenden Algorithmen will das Startup passende Kandidaten für die Stellenangebote finden. Die Programme werden zum Beispiel mit dem Feedback von HR-Managern gefüttert, die Kandidaten zu Gesprächen einluden, aber nicht einstellten.

Außerdem arbeitet das Team an Chatbots, die zum Beispiel über Facebook laufen sollen. Sie können von Arbeitssuchenden genutzt werden, um Stellenanzeigen auf Facebook angezeigt zu bekommen. Damit will sich MoBerries von Jobportalen, Headhuntern und Wettbewerbern wie Matching Box oder Truffls unterscheiden.

Das Startup wurde 2015 von Terence Hielscher und Mo Moubarak gegründet und ist derzeit noch in der Betaphase. Das Produkt wird nach Angaben des Unternehmens von anderen Startups wie Lesara, Outfittery oder Jodel genutzt.

Bild: MoBerries; Foto bei Facebook: Gettyimages/ Hero Images