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Das Team von TreasureHunt aus Berlin

Spielen mit dem Smartphone wird immer beliebter: Der Markt für Gaming-Apps soll in diesem Jahr eine Größe von mehr als 46 Milliarden Dollar erreichen, schreibt Gamesindustry.biz. Von dem Hype profitieren auch viele deutsche Startups, wie TreasureHunt aus Berlin.

Das Ende 2014 gestartete Unternehmen hat bisher ein Spiel im Portfolio. Bei Boomie Blast steuert der Nutzer eine Spielfigur per Swipe über eine Karte und muss Monstern und Hindernissen ausweichen, das Spiel ist für das Betriebssystem iOS konzipiert. Allerdings ist die Entwicklung des Titels eingestellt worden, weil die Zahlen nach dem internationalem Release nicht überzeugten, wie Gründerszene auf Nachfrage erfuhr. Dafür soll am morgigen Mittwoch das zweite Spiel erscheinen. Für die Vermarktung von Pet Paradise, das das Startup nerdig als „bubble shooter pet collection game“ bezeichnet, hat TreasureHunt jetzt frisches Geld aufgenommen.

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Sechs Millionen Dollar fließen in der Series A in das Berliner Unternehmen. Das Geld kommt von der Gauselmann AG, einem Familienunternehmen, zu dem unter anderem die Spielotheken der Marke Casino Merkur gehören. Abgesehen davon investieren mehrere Business Angels in das Unternehmen, das nun seit dem Start insgesamt 8,4 Millionen Dollar von Investoren eingenommen hat. Neben dem Marketing für den App-Neuling soll mit den neuen Mitteln ein weiteres Spieleteam entstehen.

TreasureHunt wurde großteils von mehreren Experten aus dem Gaming-Bereich gegründet: CEO Kyle Smith arbeitete zuvor als Producer und Lead Designer für Electronic Arts Canada, Ville Mikkola bei Fox Mobile und Glispa und Martin Kern gehörte zum Gründungsteam vom Reifen-Startup Tirendo. Ebenfalls im Management-Team sitzen Adnaan Ebrahim (ehemals Zynga und Bigpoint), John Kelly (Rovio und Zynga), Amogh Chakravarthy (Zynga) und Peter Soderbaum (King und Wooga).

Bild: TreasureHunt