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Moia-Chef Ole Harms mit VW-Boss Matthias Müller.

Seit Gründung der neuen Volkswagen-Marke Moia im Dezember vergangenen Jahres hat der Mobiltätsanbieter nun seine erste Akquise bekannt gegeben: Demnach geht das finnische Software-Startup Split Finland Oy vollständig an die Wolfsburger über. Das Unternehmen werde Moia fortan bei der Entwicklung von Pooling-Algorithmen unterstützen, teile der Konzern mit. Über die Höhe der Übernahme-Summe ist bisher nichts bekannt.

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Moia plant, in den kommenden Jahren einen automatisierten Shuttle-Service in Großstädten aufzubauen, der wie eine Buslinie, nur ohne feste Strecke und Haltestellen, funktionieren soll. Dafür braucht es eine Software, die Anfragen der Passagiere automatisch verarbeitet und die optimale Strecke berechnet.

Das 2011 gegründete Startup, damals noch mit dem Namen Ajelo Finland, hat das Ride-Pooling-Konzept Kutsuplus in der finnischen Hauptstadt Helsinki mit aufgebaut. 2014 übernahm das US-amerikanische Unternehmen Split das Startup, um mit der Software in Washington D.C. einen Ride-Pooling-Dienst aufzubauen.

Moia-CEO Ole Harms: Das hat der Moia-Chef mit der neuen VW-Marke vor

Das hat der Moia-Chef mit der neuen VW-Marke vor

Was die neue Marke Moia bringen soll, ließ Volkswagen bislang bewusst im Vagen. Im Interview gibt Chef Ole Harms erstmals einen Einblick in seine Pläne.

Bevor Moia startete, hatte Volkswagen bereits den Ride-Hailing-Dienst Gett für 300 Millionen Dollar übernommen. Das israelische Unternehmen, das unter anderem in London seinen Taxi-Dienst betreibt, sollte bei der Entwicklung der Mobilitätsangebote der neuen Marke involviert werden. Zu den Details und dem Stand der Zusammenarbeit hat sich Moia bislang nicht geäußert.

Bild: Moia