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Der Movinga-Chef pitcht vor Investoren. Drei Märkte schloss das Startup in der Krise.

Ein Blitz symbolisiert die tiefgreifende Krise bei Movinga, als der Geschäftsführer Finn Hänsel in London das Umzugs-Startup vorstellt. Auf der Tech-Konferenz Noah in London hat der Movinga-Chef erst kürzlich bei Investoren um neue Millionen geworben.

Frisches Kapital braucht das Unternehmen dringend: Im Sommer dieses Jahres war bekannt geworden, dass das Startup seine Zahlen schönte – und zu viel Geld verbrannte. Danach brach das Geschäft ein, hunderte Mitarbeiter mussten entlassen werden und auch die beiden Gründer Bastian Knutzen und Chris Maslowski verließen das Startup.

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Nun hat sich das Unternehmen, das seitdem gemeinsam von Finn Hänsel und Christoph Müller-Guntrum geführt wird, in der Serie C insgesamt elf Millionen Euro gesichert. Bereits im August erhielt Movinga etwa sechs Millionen Euro in einer Zwischenfinanzierung.

Zu den Investoren gehören bestehende Gesellschafter wie Rockets Investment-Arm Global Founders Capital und Earlybird. Neu dabei sind beispielsweise der 360t-Gründer Carlo Kölzer und Aurelius-Gründer Gert Pukert. Der berühmte Venture-Capital-Geber Index Ventures, der sich bei der 25-Millionen-Runde im Frühjahr noch als Lead-Investor beteiligte, ist allerdings nicht mehr dabei.

Das einst gehypte Startup wolle sich nun auf seine zwei Kernmärkte Deutschland und Frankreich konzentrieren, heißt es bei Tech.eu. Hänsel sagte bei der Präsentation in London, das Startup wolle im kommenden Jahr einen Umsatz von mehr als 60 Millionen Euro erreichen.

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Das neue Führungstrio: CFO Jochen Cassel, Finn Hänsel und Christoph Müller-Guntrum.