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Nello-Gründer Christoph Baumeister

Den Handwerker oder Paketboten in die Wohnung lassen, auch wenn man gerade nicht zuhause ist: Das Münchner Startup Nello bietet dafür die nötige Technik. Mit einem Chip, den man in die Gegensprechanlage der Wohnung einbaut, und einer App sollen Bewohner Haustüren auch aus der Ferne öffnen können.

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Mit dem Konzept konnte das Startup nun in einer Finanzierungsrunde 1,5 Millionen Euro einsammeln. Das neue Geld kommt unter anderem von den bestehenden Investoren HBT Holdings und der Förderbank KfW, die jeweils 500.000 Euro in das Unternehmen stecken. Zudem investierte nun auch KPN Ventures, der Risikokapital-Arm des niederländischen Telekommunikationskonzerns KPN.

Die beiden BWLer Christoph Baumeister und Daniel Jahn haben Nello im Mai 2014 gegründet. Im Frühjahr 2016 erhielten sie bereits 700.000 Euro in einer Seed-Runde. Das Geld aus der aktuellen Runde wollen die Gründer einsetzen, um die Technik weiterzuentwickeln und das derzeit zehnköpfige Team zu vergrößern.

Ab April soll das Gerät auch lieferbar sein. Zum Start soll das Gerät bereits mit insgesamt zehn Lieferdiensten funktionieren, darunter Amazon PrimeNow und UPS, aber auch Startups wie Marley Spoon, Lieferando, Foodora oder Deliveroo. Die Technik ist nach Firmenangaben kompatibel mit Amazon Alexa und kann per Sprachsteuerung bedient werden. Das Berliner Hardware-Startup Kiwi.ki hat ebenfalls ein ähnliches Schließsystem entwickelt.

Foto: Nello