Die Mysportgroup-Geschäftsführer Nicola Szekely und Timo Fischer

Aus Mysportworld wird Vaola

Ende mit Vorankündigung: Schon im vergangenen Herbst wollte Mysportgroup-Mitgründer Erik Pfannmöller im Gespräch mit Gründerszene nicht ausschließen, dass der zum Unternehmen gehörende Shopping-Club Mysportbrands möglicherweise geschlossen werden würde. Damals hatte das 2010 gestartete Unternehmen die Entlassung von 30 Mitarbeitern hinter sich, außerdem war eine Refokussierung auf den Sportartikel-Shop Mysportworld geplant.

Anzeige
Dieser Strategieschwenk ist nun offenbar in Gänze vollzogen: Wie das Startup gegenüber Gründerszene bestätigt, habe man den Shopping-Club „im Sommer auslaufen lassen“. Der Grund: „Wir haben beschlossen, uns auf das skalierbarere Marketplace-Modell zu fokussieren.“

Dem verbliebenen Sportartikel-Shop verpasst das Startup, das seit März von Nicola Szekely und Timo Fischer geführt wird, zudem einen neuen Namen: Seit August firmiert der Shop als Vaola. Das sei „neu, frisch und sportlich“ – eine echte Begründung für die Umbenennung bleibt das Unternehmen allerdings schuldig.

Außerdem hat das Unternehmen weiteres frisches Kapital eingesammelt: Die Mysportgroup-Gesellschafter, die im Juli 2012 schon einmal 13,5 Millionen Euro und im Juli 2013 weitere fünf Millionen Euro in das Startup gesteckt hatten, haben nach Informationen von Gründerszene im Dezember 2013 entschieden, einen weiteren „mittleren, einstelligen Millionenbetrag“ zu investieren. Das Geld wurde seither in mehreren Tranchen freigegeben.

Angeführt wird die aktuelle Finanzierungsrunde von der Luxemburger Investmentfirma Cipio Partners. Zu den weiteren Investoren gehören der katalanische VC Nauta Capital, die französische Private-Equity-Firma XAngeGrazia Equity aus Stuttgart, der VC-Fonds Kreativwirtschaft der IBB Beteiligungsgesellschaft sowie der Münchner VC Astutia.

Bild: Vaola