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Großer Deal für Nu3: Das Berliner Superfood-Startup darf ab heute seine Produkte in 200 Schweizer Supermärkten des Händlers Coop verkaufen. Mehr als 50 Produkte der Nu3-Eigenmarke seien in den Filialen künftig verfügbar, verriet das Startup gegenüber NGIN Food.

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Nu3 wurde im November 2011 gegründet und verkauft Nahrungsergänzungsmittel und Superfood, darunter Kokosöl, Goji-Beeren oder Protein-Pulver. Bekannte Investoren wie Carsten Maschmeyer, Klaus Hommels oder Project A steckten Millionen in den Online-Shop. Erst im vergangenen November konnte das Startup wieder mehrere Millionen von Geldgebern einsammeln. Heute zählt Nu3 zu den jungen Hoffnungsträgern der deutschen Food-Branche. Nach einigen Entlassungen im vergangenen Herbst, die das Startup mit dem schlecht laufenden Skandinavien-Geschäft begründete, arbeiten heute rund 115 Mitarbeiter für das junge Unternehmen. 

Die Schweiz ist ein neben Deutschland, Österreich und Frankreich der wichtigste Markt für Nu3. Das Startup hatte bereits im vergangenen August ein eigenes Geschäft in Bern eröffnet. Künftig mit vielen Produkten im Einzelhandel vertreten zu sein, dürfte das Unternehmen weiter nach vorne bringen. Üblicherweise ist es für junge Food-Unternehmen sehr schwierig, in einem großen Supermarkt gelistet zu werden. 

Für Nu3 dürfte dieser Schritt außerdem wichtig sein, weil die Konkurrenz wächst. Immer mehr Lebensmittelhersteller, Drogerien und Food-Startups bringen eigene Superfood-Produkte auf den Markt – teilweise zu sehr niedrigen Preisen. Auch das Berliner Startup Foodspring ist in diesem Markt beispielsweise sehr erfolgreich und erzielt monatlich einen Millionen-Umsatz.    

Bild: Nu3