Deutlich mehr als die Hälfte aller Startups schafft es nicht. Aber auch wenn Scheitern richtig schmerzt, es gehört zum Business dazu. Und die Zeit und Mühe, die in ein gescheitertes Startup gesteckt wurde, ist selten umsonst: Viele Gründer ziehen wichtige Lehren aus der Erfahrung – und wagen oft einen weiteren Anlauf.

Auch in diesem Jahr mussten schon viele Gründer kapitulieren und ihr Startup einstampfen. Die Gründe waren vielfältig. So scheiterte es beim Bastel-Startup Tollabox an der fehlenden Anschlussfinanzierung, die Social-Reading-App Dotdotdot erreichte nie die kritische Masse und für die Bonus-App Shopnow von Axel Springer wurden schlicht zu wenig Partner gefunden. Bei Ezeep sah es wieder anders aus: Die Investoren waren durchaus vom Modell überzeugt und steckten Millionen in das Cloud-Printing-Startup – aber der Markt war offenbar noch nicht reif.

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Anfang 2015 musste die Esentri GmbH ihre Kollaborations-Software Social PM einstampfen. Mitgründer Robert Szilinski schrieb in einem Erfahrungsbericht über das Aus des 2011 gestarteten Unternehmens: „Preis, Finanzen und keine sehr ausgeprägte Risikobereitschaft [sind] sicherlich die Haupttreiber dafür gewesen, Social PM am Ende aus wirtschaftlichen Gründen einzustellen“. Im Bild: Die Esentri-Gründer Frank Szilinski, Marcus Eberts, Mario Herb und Robert Szilinski (von links); Quelle: Esentri

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