Geringe Reichweite, fehlendes Kapital und rechtliche Probleme

Im Zeitraum von Januar bis Juni gab es für die deutsche Startup-Szene nicht nur Erfolgsmeldungen zu Exits und großen Finanzierungsrunden: Im ersten Halbjahr 2014 sind auch einige Offlinegänge zu vermelden. Gründerszene hat (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) eine Übersicht der Startups zusammengetragen, die ihre Waffen strecken mussten.

Anzeige
Der überwiegende Grund für das Scheitern war dabei die zu geringe Reichweite der einzelnen Projekte, so zum Beispiel bei der Dokumenten-App Doo, dem Standort-Dienst Friendticker und der Hundehalter-Plattform Snoopet. Auch der 3D-Druckmarktplatz Fabbeo musste wegen Kundenmangels schließen.

Die DIY-Plattform How.Do hingegen erfreute sich großer Beliebtheit, verpasste es jedoch, sich neues Kapital für den weiteren Ausbau zu sichern. Die Event-Suchmaschine BoffR scheiterte an rechtlichen Problemen mit Facebook, der Wein-Shop Ninetyninebottles bediente eine zu kleine Nische und das Videoportal Sevenload war schlicht nicht wirtschaftlich zu betreiben.

Zur Galerie

Der Promi-Shopper BerryAvenue ging Anfang 2014 offline und die Betreiberfirma des ursprünglich unter dem Namen „Wanilla“ gestarteten Promi- und Experten-Shopping-Clubs wurde aufgelöst. Nichts genützt haben Promimente wie Eisläuferin Anni Friesinger-Postma oder Promifriseur Udo Walz. Bild: Topmodel Barbara Meier gehörte ebenfalls zu den BerryAvenue-Expertinnen; Quelle: Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von LoveGreenPhotos

Bild: © panthermedia.net/Steve Byland