Die 4 größten Risiken für Onlineshops - Hiscox

E-Commerce: Boomende Branche, aber nicht ohne Gefahren

Onlineshops zählen zu einer der am schnellsten wachsenden Industrien Deutschlands: Mit einem Umsatz von 52,2 Mrd. Euro im Jahr 2015 und einem zu erwarteten Umsatz von 72 Mrd. Euro in 2020 ist ein Ende des starken Wachstums nicht abzusehen. Einen Onlineshop zu erstellen ist heutzutage ein Kinderspiel – und so tummeln sich auch in der Startup-Welt immer mehr virtuelle Stores im World Wide Web.

Was viele Online-Versandhändler dabei jedoch ausblenden, sind die vielen Risiken, die im E-Commerce lauern. Aus Sorge vor komplexen Regelwerken, unnötigen Deckungen und hohen Kosten bleibt das Thema Versicherung gerne mal liegen. Um herauszufinden, wie es um die Absicherung deutscher Onlineshops steht, führte IT-Versicherer Hiscox in diesem Jahr eine intensive Marktforschung durch. Das Ergebnis: Die meisten Shops sind nicht einmal gegen die elementarsten Haftungsaspekte versichert. Dennoch gaben 63 % der Befragten an, Angst vor Schäden zu haben. Es besteht also hoher Aufklärungsbedarf über den Schutz der mit dem digitalen Versandhandel verbundenen Risiken.

Wird schon nichts passieren. Und wenn doch?

Jede Branche hat ihre eigenen gängigen Kernrisiken. Diese vier sind laut Studienergebnissen insbesondere im Bereich des Online-Handels zu finden.

1. Cyber-Attacken

Immer wieder schaffen es Kriminelle, sich in Systeme einzuhacken – so fallen im Handumdrehen sensible Kundendaten wie Kreditkartenangaben, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen in ihre Hände. Nicht selten kommt es dann zum Datenmissbrauch, und damit zu Schadenersatzansprüchen, die nicht vorstellbare finanzielle Ausmaße annehmen können. Auch Malware- oder Trojaner-Attacken, die einen Onlineshop komplett lahmlegen, sind nicht auszuschließen. Bei selbstbetriebenen Shops ist die Gefahr am größten, da diese oftmals nicht über eine ausreichende technische Absicherung verfügen.

Insbesondere für Startups können Cyber-Angriffe und Datenverluste schnell das vorzeitige Aus bedeuten – oder zumindest eine Unterbrechung ihrer Geschäftstätigkeiten, erhebliche Umsatzeinbußen und einen nicht zu unterschätzenden Image-Verlust und Vertrauensbruch bei den wichtigen ersten Kunden herbeiführen.

2. Personen- und Sachschäden

Kunde A nutzt ein vom Shop-Betreiber verkauftes Produkt und fügt sich durch eine fehlerhafte Herstellung gefährliche Verletzungen zu. Kunde B zerstört versehentlich durch einen mangelhaft produzierten Gegenstand, den er über einen Onlineshop erworben hat, teures fremdes Inventar. Kunde C schenkt einem Freund Schmuck aus einem Onlineshop, auf den dieser allergisch reagiert. Und Kunde D erhält seine Bestellung erst gar nicht. Alles schon passiert.

E-Commerce-Startups, die mit unterschiedlichen Produktlieferanten zusammenarbeiten und daher nicht kontinuierlich die gesamte Lieferkette kontrollieren, sondern lediglich Stichproben nehmen können, stehen hier besonders im Fadenkreuz. Denn: Ansprüche von Kunden auf Schadenersatz, weil die Ware minderwertige Qualität aufweist oder auf dem Versandweg beschädigt wurde, können schnell in die Tausenderhöhe gehen. Summieren sich diese berechtigten Forderungen, schmälert das den Gewinn junger Unternehmen enorm. 33 % der in der Studie befragten Onlineshop-Betreiber stellen ihre Ware übrigens selbst her, 23 % kaufen sie in Asien. Letztgenannte gelten damit als Quasi-Hersteller, die ebenfalls für die verkauften Produkte haften müssen. 

3. Warenlager- oder Büroinhaltschäden und Diebstahl

Wer Ware vertreibt, muss sie auch einlagern. Aber gerade diesen Ort haben Onlineshop-Betreiber in der Regel selten 24/7 im Blick. Wer kommt finanziell also dafür auf, wenn das gesamte Sortiment durch einen Wasserrohrbruch beschädigt wird? Was passiert, wenn durch einen Brand die Büroeinrichtung und das gesamte technische Equipment in Flammen aufgehen? Oder wenn einem Mitarbeiter der Laptop auf einer Messe gestohlen wird, auf dem wichtige neue Kundendaten gespeichert sind?

Auch diese Szenarien kommen im Bereich des virtuellen Kommerzes häufiger vor als man denkt und können junge Händler vorzeitig in den finanziellen Ruin treiben.

4. Vermögensschäden

Es ist keine Seltenheit, dass Onlineshops Bilder nutzen, für die sie keine Rechte besitzen. Und schon flattern Abmahnungen, Klagen und Schadenersatzansprüche wegen Verletzung von Urheber- oder Markenrechten ins Haus. Oder ein Shop-Händler schafft es krankheitsbedingt nicht, eine Lieferfrist einzuhalten, wodurch ein Kunde einen Umsatzschaden erleidet und ihn dafür finanziell belangt.

Solche Vorfälle stürzen Startups ebenfalls in Unkosten, für die sie gerade in der Anfangszeit einfach nicht aufkommen können.

Umfassender Schutz – mit spezieller Onlineshop-Versicherung

Anhand der Marktanalyse-Ergebnisse entwickelte Hiscox eine Lösung speziell für Onlineshops: Seit Mai 2016 bietet der IT-Spezialversicherer mit der Onlineshop-Versicherung maßgeschneiderten Schutz für Betreiber virtueller Stores. Die Versicherung richtet sich branchenspezifisch an kleine und mittlere Onlineshops mit einem Umsatzvolumen von bis zu einer Mio. Euro und hält für die individuellen Bedürfnisse einzelner Shops passgenaue Lösungen parat. So wird beispielsweise unterschieden, ob es sich um reine Verkäufer, Hersteller, Weiterverarbeiter oder Importeure von End- oder Teilprodukten handelt.

Onlineshop-Händler können sich bedarfsgerecht über vier Module absichern. Basismodul ist die Betriebshaftpflicht, die bereits eine Produkthaftung enthält. Diese kann um drei weitere Bausteine aufgestockt werden:

  • Versicherung für Cyber- und Datenrisiken
  • Büroinhalts- und Warenlagerversicherung
  • Berufshaftpflicht inklusive Vermögensschadenhaftpflicht

Onlineshop-Versicherung Hiscox

Der Basisschutz ist bereits für weniger als 300 Euro im Jahr erhältlich – wobei die Police während der Laufzeit je nach Bedarf flexibel angepasst werden kann. Shops, die jährlich unter 150.000 Euro Umsatz generieren und die Versicherung für drei Jahre abschließen, zahlen lediglich 19,50 Euro im Monat .

Hiscox – IT-Versicherungen für risikobehaftete Berufsgruppen

Hiscox entwickelt seit über 20 Jahren innovative Lösungen, die auf neu auftretende Bedürfnisse bestimmter Berufsgruppen zugeschnitten sind. Die Versicherungen leisten Schutz bei Ansprüchen aus gesetzlichen Verstößen und Abmahnungen.

 

Alle Informationen zur Onlineshop-Versicherung gibt es hier!

 

 

Artikelbild: Daria Nepriakhina/stocksnap.io
Bild Online Shops by Hiscox: Hiscox