Die beiden Open-Xchange-Gründer Frank Hoberg und Rafael Laguna (v.l).

Gute Nachrichten für den Google-Konkurrenten aus Nürnberg: Open-Xchange hat in seiner jüngsten Finanzierungsrunde 21 Millionen Euro eingesammelt. Unter den Investoren sind der europäische Risikokapitalgeber Iris Capital und die Münsteraner eCapital. Auch Altinvestoren haben sich erneut beteiligt. Das geht aus einer heute veröffentlichten Mitteilung des Unternehmens hervor.

Gegründet im Jahr 2005 entwickelt Open-Xchange vor allem Linux-basierte E-Mail-Lösungen und Open-Office-Programme. Sie sollen kleinen und mittelständischen Unternehmen eine Alternative zu Microsoft Exchange und Google bieten. Mittlerweile nutzen nach eigenen Angaben rund 200 Millionen private Anwender und Unternehmen die Software. Unter den Kunden seien 1&1 Internet, Vodafone und GoDaddy, Host Europe.

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Das frische Geld solle vor allem in den Ausbau der Bereiche Entwicklung, Engineering und in den technischen Support fließen, heißt es. Dadurch wolle Open-Xchange vor allem bei den Infrastrukturdiensten DNS (Domain Name System) und E-Mail wachsen. Mit diesen Angeboten könnten Anwender beispielsweise schädlichen Datenverkehr filtern und eine Kindersicherung installieren.

Zudem will Open-Xchange mit dem neuen Kapital seine Beziehungen zu seinen Partnern in Nord- und Lateinamerika und in Asien vertiefen und neue hinzugewinnen. So soll das Unternehmen auch geografisch weiter wachsen.

Foto: Open-Xchange