Team

Die Köpfe hinter Otto Wilde Grillers: Otto Wilde, Alexander Luik, Julia Westermann, Nils Wilde (v.l.n.r)

„Because Fleisch ain’t no Firlefanz!“ heißt das Motto von Otto Wilde Grillers. Dass ihr Grill auch kein Firlefanz ist, möchten die Gründer bei der Vox-Show die Höhle der Löwen unter Beweis stellen und hofft auf ein Investment der Löwen.

Otto Wilde Grillers wurde 2015 von der Familie Wilde und einem engen Freund gegründet. Die Idee: ein Grill, der mit Infrarot-Licht schnell Temperaturen von bis zu 970 Grad erreicht und das Fleisch von oben statt von unten erhitzt. Mitgründerin Julia Westermann erklärt: „Durch die Wärme von oben wird das Fleisch gleichmäßig gegart – anders als bei der klassischen Unterhitze, wo zum Beispiel herunterfallende Fetttropfen ein gleichmäßiges Braten verhindern.“ Außerdem ist die Hitze stufenfrei regelbar. So lassen sich auch Fisch, Gemüse und sogar Pizzen mit dem mitgelieferten Pizzastein zubereiten. 

Anzeige
Eine Idee, die bei Kickstarter auf Anklang stieß: Für die Entwicklung des Grills wollten die Gründer 90.000 Euro von der Community – und bekamen 334.000 Euro. Otto Wilde, der Senior im Team und gelernter Ingenieur, ist für die Konstruktion zuständig. Die jüngere Generation kümmert sich um Produktentwicklung, Vertrieb und Marketing. Das Startup ist nach eigenen Angaben von Anfang an profitabel und rechnet für dieses Jahr mit einem Umsatz im mittleren einstelligen Millionenbereich. 

Mit einem Investment von den Löwen möchte Otto Wilde Grillers weitere Spezialgrills auf den Markt bringen und in die USA sowie Australien expandieren. 

Bilder: Otto Wilde Grillers