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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Warum ich das Internet nicht mehr verstehe

Das Internet hat sich verändert. Oder zumindest die Art, wie es Menschen unter 20 nutzen. Das Netz von Morgen ist eine riesige Ich-Maschine. Eine Kapitulation.

Susanne Vieser kommentierte unter dem Artikel: „Also für mich – 50 plus – ist das lustig zu lesen: Ein Digital Native, der die jüngeren Digital Natives nicht mehr versteht. Aber Herr Sand: YouTube besteht doch aus Milliarden von Videos, warum schauen Sie sich dann gerade die an, mit denen Sie nichts anfangen können? Selbst ich, der Analog Native, findet dort wirklich Interessantes. Immer wieder. Und warum hat ‚das Internet‘ bei Ihnen nur mit YouTube zu tun? Also ich nutze mehr Dienste, Websites, Plattformen. Und dort sehe ich auch nicht nur Selbstdarstellung.“

Daniel schrieb ebenfalls unter dem Artikel: „Das ist Stoff, der ganze Bücher füllen wird. Klar ist, dass das Informationszeitalter selbstverständlich auch das Leben der Jugend stark prägt. Ich finde Deinen Artikel sehr kritisch und würde das gerne etwas aufhellen: Ich stelle bei der jungen Generation im Umgang mit dem Internet auch eine zunehmende Distanz, Ironie und damit erkennbare Kompetenz fest. Das trifft sicher nicht auf die 13-jährigen Fangirls von Herrn Slimani zu, aber doch auf einige junge Menschen, die ich kenne.“

Videochat mit dem Arzt

Dank Patientus können Patienten per Webcam mit ihrem Arzt sprechen. Doch wie sicher sind die vertraulichen Daten und wer braucht den Dienst?

Flex TexMex schreibt auf Facebook: „An sich ist das eine super Idee. Fast kein Bereich, der so wichtig für Menschen ist wie die Medizin, hat meiner Meinung nach einen so großen Nachholbedarf in Sachen IT-Infrastruktur. Das ist aber auch genau der Haken. Ich denke, viele Ärzte werden diesem Thema skeptisch gegenüberstehen. Und die unglaublich veraltete Bürokratie wird auch ihren Teil beitragen.“

Auf Facebook scherzt René Schellhammer: „Sagen Sie mal „Aahhhhh“ und halten Sie die Kamera tief in den Rachen…“

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