Pearlfection-insolvent

Der Schmuckshop Pearlfection steht vor dem Aus: Wie Deutsche Startups berichtet, hat das Münchner Startup Insolvenz angemeldet. Zum Insolvenzverwalter sei Michael Jaffé bestellt; dieser stellte fest, dass bei Pearlfection bereits eine sogenannte „Masseunzulänglichkeit“ vorliege. Das heißt, dass das Unternehmen nicht einmal mehr die Kosten des Insolvenzverfahrens decken könne.

Kunden des Shops dürften bereits eine Vorahnung bekommen haben: Auf der Startseite werden sie derzeit mit dem Satz „Liebe Besucher, leider können wir momentan keine Bestellungen entgegen nehmen” begrüßt, auch auf den Social-Media-Kanälen des Startups ist es bereits seit Anfang Februar ruhig.

Anzeige
Pearlfection war 2008 mit dem Konzept eines Massenindividualisierers für Schmuck an den Start gegangen. Im Shop konnten sich Kunden beispielsweise Armbänder mit speziellen Anhängern und Ringe mit persönlichen Gravuren zusammenstellen.

Für sein Startup konnte Gründer Hendrik Ernst im Sommer 2011 eine sechsstellige Finanzierung sowie im Dezember 2012 eine siebenstellige Summe, unter anderem von Mountain Super Angel, Ecommerce Alliance und dem Idealo-Gründer Martin Sinner, einsammeln.

Das Münchner Startup ist nicht das erste strauchelnde Onlineunternehmen im Schmuckbereich. Im August 2014 machte bereits der Schmuckshop Faszinata dicht, auch das Konzept des Social-Shopping-Startup Ada’s Avenue war nicht von Erfolg gekrönt. 2012 war das Geschäft der Social-Selling-Community Juvalia & You Deutschland im Wettbewerber Pippa & Jean aufgegangen.

Bild: www.pearlfection.de