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Penta-Gründer Luka Ivicevic

Der Markt für Business-Banking heizt sich auf: In Berlin taucht mit Penta ein weiteres Fintech-Unternehmen auf, das es auf junge Unternehmen als Kunden abgesehen hat. Der finnische Player Holvi, das junge Startup Kontist und auch N26 versuchen sich bereits an dieser Zielgruppe.

Während Kontist mit seinen Geschäftskonten eher auf Selbstständige und kleine Firmen abzielt, will sich Penta auf schnell wachsende Unternehmen konzentrieren, erklärt Gründer Luka Ivicevic gegenüber Gründerszene. Die Zielgruppe: Startups bis 30 Mitarbeiter und bis zu zwei Millionen Euro Jahresumsatz. „Wir haben alle vorher in Startups gearbeitet und haben gemerkt, wie schlecht die Angebote sind“, so Ivicevic.

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Durch verschiedene Funktionen will sich das Startup vom Wettbewerb abheben. So soll ein Geschäftsführer über Penta beispielsweise Budgets verwalten könnten. „Er gibt dann beispielsweise 5.000 Euro für den Marketing-Chef frei“, erklärt der Gründer. Weitere Buchhaltungstools oder Auslandsüberweisungen sollen ebenfalls verfügbar sein. Dafür holt sich das Fintech verschiedene Partner an Bord – wer das ist, will das Startup noch nicht verraten.

Für den Sommer ist der Launch geplant. Momentan läuft die Beta-Phase, das Startup sucht nach weiteren Beta-Kunden. Außerdem gibt das Unternehmen nun eine Partnerschaft mit der Solarisbank bekannt. Bei der jungen Bank werden die Konten der Penta-Kunden auch liegen. Die Banking-App Kontist ist ebenfalls ein Partner der Solarisbank.

Geld verdienen will Penta durch die Zusatzfunktionen, die Basis-Varianten des Kontos sollen kostenlos sein. „Pay as you grow“ nennen das die Macher. Zum Funding und der Marketing-Strategie gibt sich das Startup erst einmal verschwiegen. Für den Beirat habe das Startup mehrere Bankvorstände gewonnen, sagte der Gründer.

Zu dem Gründerteam gehören Lav Odorovic, Luka Ivicevic und Gabriel Holbach, insgesamt 15 Mitarbeiter zähle das Unternehmen. In London hat Penta bereits am Accelerator Startupbootcamp teilgenommen. Das internationale Team sieht aber das größte Potential auf dem deutschen Markt: „Wir haben gesehen, dass es in Deutschland den größten Bedarf für das Business-Banking gibt.“

Bilder: Penta