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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

„Nein, ich finde es nicht moralisch bedenklich“

Peppr.it Sex-VermittlungSex per Bestellung: Das Berliner Startup Peppr.it hat ein „Lieferheld für die Prostituition“ gebaut. Und das soll ohne Schmuddelfaktor auskommen.

Manuel Brun schreibt auf Facebook: „Wenn es ums Geld geht ist überhaupt nichts unmoralisch.“

Peter_maxx kommentiert unter dem Artikel: „Ich frage mich ernsthaft, wer das wirklich nutzen wird. Als bekannte Persönlichkeit oder Person in hoher Position bei Unternehmen muss ich ständig darum fürchten, dass meine Daten über Buchungen bei einem solchen Service an die Öffentlichkeit kommen.“

Laurenz Onnen schreibt: „Ich hatte exakt die gleiche Idee vor 1,5 Jahren. Auch schon mit Businessplan, etc. Am Ende aber zuviele unbekannte Variablen. War aber klar, dass sich irgendjemand mal daran wagt.“

Ben meint: „Die eigentliche App ist eine Responsive-Webseite. Die direkte Kontaktaufnahme via Handy stellt kein Problem da, wenn man einmal die Daten des Escorts hat – und bringt dann keine Vermittlungsgebühr. Bin gespannt wie lange sich die ‚App‘ am Markt hält.“

Druck, Spitzeleien und ein Shitstorm – RTL undercover bei Zalando

Eine RTL-Reporterin arbeitet undercover in einem Zalando-Warenzentrum – und berichtet von schikanösen Bedingungen. Man werde die Vorwürfe prüfen, sagt das Unternehmen.

Thorsten Jacoby kommentiert unter dem Artikel: „Was mir an der Situation zu denken gibt, ist nicht, dass Zalando versucht ein Optimum an Effizienz zu erreichen. Das versuchen alle UnternehmerInnen. Viel interessanter ist, dass man bei Zalando nicht zu verstehen scheint, die Kreativität und den Erfindungsreichtum seiner Mitarbeiter (aus)zunutzen. Anstatt zu fördern, setzt es Prügel.“

Matthias schreibt: „Ach – bei Zalando wird Druck gemacht und die Arbeit ist stressig? Wo ist das in der heutigen Zeit denn nicht der Fall (Beamte mal ausgenommen)?“

Vince Banks kontert: „Deine Argumentation besagt, dass es nicht wert ist, sich über die Zustände zu beschweren, da sie woanders nicht besser sind? Erkennst du den Fehler in deiner Argumentation selber oder soll ich dir auf die Sprünge helfen?“

Jeannette Hagen kommentiert auf Facebook: „Den Shitstorm sollten die Verbraucher ernten. Was glaubt denn jeder Zalando-Käufer wie das Ganze anders kostendeckend realisiert werden soll. Wer sich die Zahlen von Zalando anschaut, der weiß, dass das ohne Ausbeutung doch gar nicht gehen kann. Pure Doppelmoral.“

Und Julian Redlich schreibt ebenda: „Die wirklich wahre Sensation ist, dass RTL denkt, dass sie was aufgedeckt haben. Im Bericht wurden viele Vermutungen gemacht, viele Anschuldigungen und eine ganze Menge Tatsachen, die vollkommen verdreht wurden. Lesenswert wäre hier auch die Rechtfertigung von Zalando.“

Wie ein falscher Oliver Samwer den Zalando-Shitstorm verarscht

Oliver Samwer auf der Noah 2013Oliver Samwer lässt sich auf Twitter zum aktuellen Zalando-Shitstorm aus – zumindest als Fake-Account. Der Autor nimmt die Szene dabei ordentlich aufs Korn.

Swoosh Rom kommentiert auf Facebook: „Ich finde schon die Beschreibung des Accounts top. Die ist auf jeden Fall sinniger, als sich hier über ein Nichtgefallen diverser Inhalte aufzuregen.“

Constantin Schreiber schreibt unter dem Artikel: „Sehr schön! Selten so herzhaft gelacht! :D“

Das fanden aber scheinbar nicht alle. Oli schreibt: „Der Account wurde ‚gemeldet‘ und leider seitens Twitter deaktiviert. Wir haben den Account mit einem Hinweis darauf, eine Parodie zu sein, erweitert und hoffen, er wird wieder freigeschaltet.“

Gericht verbietet Limousinenservice Uber in Berlin

UberEin Berliner Taxiunternehmer hat gegen Uber geklagt – mit Erfolg: Bald könnte der Limousinenservice gänzlich untersagt werden.

Mario Lebherz schreibt auf Facebook: „Das ist einfach nur blamabel für Berlin. Wer Startup-Haupstadt werden will, muss auch offen für neue Technologien sein.“

Ebenfalls auf Facebook kommentiert Christoph Köpernick: „P-Schein-Pflicht hat schon seinen Sinn. Kann sich Uber nicht einfach um eine Lizenz kümmern?“

Philipp Bergmann hingegen schreibt ebenda: „Da baut mal jemand ein System auf, von dem Fahrgast und Fahrer profitieren, und dann wirds weggeklagt. Taxiunternehmen bekommen halt Angst, da müsste man ja Fahrer einstellen die nicht nur einsilbig antworten und vielleicht sogar noch nett sind!“

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?

Bilder: Peppr.it; Zalando; Noah; PantherMedia, Olaf Karwisch