Rund ein Jahr ist es her, da verärgerte Pinterest seine Nutzer. Im Februar 2015 gab das US-amerikanische Netzwerk bekannt, es verbiete das Setzen von Affiliate-Links in den Posts. Affiliates sind Verlinkungen, mit denen sich pro Klick Geld verdienen lässt.

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Damals hieß von Seiten der Plattform: „Wir haben beobachtet, dass Affiliate-Links und andere Verlinkungen zu nicht relevanten Pins, toten Links und anderem Spam-artigen Verhalten geführt haben.“

Das Problem: Pinterest war über die Jahre zu einem stark von Berufsgruppen wie Modebloggern frequentiertem sozialen Netzwerk geworden. Und diese verdienten Geld durch die Verlinkungen zu Produkten wie Kleidungsstücken. Durch das Verbot fiel für sie diese Einnahmequelle weg – ob sich auch die Nutzerzahlen entsprechend negativ entwickelten, will das Unternehmen auf Nachfrage von Gründerszene nicht offiziell kommentieren.

Nun ändert Pinterest seinen Kurs: Ab dieser Woche ist das Setzen von Affiliates-Links wieder erlaubt. In der Vergangenheit hätten Spammer solche Links missbraucht – nun sei das Unternehmen allerdings in der Lage, Spam-Links schneller und effektiver zu identifizieren, erklärt Pinterest in einem Blogeintrag.

Bild: Pinterest