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Künftig können Zocker auf das Fitnessstudio verzichten und sich schon mal einen Whopper mehr gönnen. Zumindest wenn sie zu den Millionen Nutzern der Hype-App Pokémon Go zählen. Denn nur wer sich in der realen Welt bewegt, der hat auch in der App Erfolg und fängt, brütet und kämpft mit den kleinen Monstern.

Es gilt die Faustformel: Wer etwa 56 Pokémons ausbrütet, hat bereits ein Kilo abgenommen. Die steile These kommt von Meinbauch.net. Das Diätportal hat eine witzige Infografik zusammengestellt, die Aktionen im Spiel Pokémon Go auf ihren Kalorienverbrauch hin untersucht.

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Die dazugehörige Annahme zur Pokémon-Diät: Beim Spazierengehen verbraucht der Körper etwa 62,5 Kalorien pro Kilometer. Ein Kilo Körperfett wiederum entspricht etwa 7.000 Kalorien, welche nach 112 Kilometern verbraucht wären – das ist eine Menge und entspricht etwa drei mal der Strecke von Berlin nach Potsdam. Um ein Pokémon-Ei auszubrüten, müssen Spieler mindestens zwei Kilometer zurücklegen, nach 56 ausgebrüteten Monstern hat der Spieler dann also ein Kilo Körperfett verloren.

Ok, 112 Kilometer sind wirklich viel. Tatsächlich sind aber auch mit weniger Schritten schneller Erfolge zu erzielen: Das Ausbrüten eines nach zwei Kilometer schlüpfenden Pokémon-Eis kompensiert etwa 25 Gramm Schokolade, bei fünf Kilometern ist schon mal ein Croissant mehr drin und wer sich zehn Kilometer in der App bewegt, der kann sich einen Whopper leisten, ohne zugenommen zu haben.

Weitere Fakten findet ihr in dieser Grafik.

Pokemon Go Infografik MeinBauch.net

Bild: Getty Images / TIZIANA FABI, Grafik: Meinbauch.net