Unterstützt das HR-Team des Münchner Startups: Fernanda Kuckertz

Über New York und Groningen doch wieder nach München

Vor ihrem Praktikum in dem Münchner Startup studierte Fernanda Kuckertz Psychologie in den Niederlanden, jetzt ist sie bereits seit anderthalb Monaten Teil des eGym-Teams um die Gründer Philipp Roesch-Schlanderer und Florian Sauter.

Mit dem Abitur in der Tasche ging es für Fernanda, heute 22, erstmal für ein Jahr Richtung Big Apple, bevor sie das Psychologie-Studium an der Rijksuniversiteit in Groningen antrat. Nach einem Jahr Studium merkte sie allerdings, dass sie sich trotz guter Noten für die klinischen und therapeutischen Themen des Studiums nicht in dem Maße begeistern konnte, wie anfänglich gedacht.

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„Dennoch habe ich weiter gemacht – glücklicherweise“, berichtet Fernanda. Denn im folgenden Semester belegte sie zum ersten Mal einen Wirtschaftspsychologie-Kurs und wusste sofort, dass sie mit dieser Ausrichtung auch gerne im späteren Beruf zu tun hätte. „Besonders begeistert hat mich damals, dass man sich im arbeits- und organisationspsychologischen Bereich viel damit beschäftigt, die Arbeit von Mitarbeitern so angenehm und gleichzeitig so effizient wie möglich zu gestalten“, sagt die Studentin.

Zunächst bewarb sie sich für eine Stelle als Research Assistant an ihrer Uni und arbeitete ein Jahr lang im Bereich der Arbeits- und Organisationspsychologie. Während dieser Zeit habe sie sich einen guten Überblick über aktuelle Forschungsthemen auf diesem Gebiet verschaffen können, erklärt Fernanda.

„Um zu überprüfen, ob mir nicht nur die wirtschaftspsychologische Theorie, sondern auch die entsprechende Arbeitsrealität gefällt, wollte ich praktische Erfahrungen sammeln“, sagt Fernanda. Nach zwei Jahren in den Niederlanden hatte sie eine Zusage der LMU aus ihrer Heimatstadt München bekommen, der „Heimweg“ konnte also angetreten werden.

„Mir wurde von Anfang an sehr großes Vertrauen entgegengebracht“

Noch von Groningen aus wurde Fernanda auf eGym aufmerksam. „Als ich angefangen habe, mich mit mit dem Unternehmen auseinanderzusetzen, war mir schnell klar, warum eGym bereits als Startup so erfolgreich ist. Die innovativen Trainingsmethoden und die digitale Anknüpfung an die Website und Apps haben selbst mich als notorischen Kursbeleger im Fitnessstudio überzeugt“, berichtet Fernanda.

Das Bewerbungsgespräch wurde via Skype geführt, Fernanda saß in Groningen und konnte überzeugen. „Dieses Interview hat mir schon einen Vorgeschmack auf die unkomplizierte Startup-Mentalität gegeben und meinen positiven Eindruck von eGym nur noch weiter bestärkt“ Vor anderthalb Monaten hatte die Münchnerin dann ihren ersten Tag als HR-Praktikantin. Sie habe schnell gemerkt, dass „learning by doing“ die beste Art und Weise ist, so viel wie möglich aus einem Praktikum mitzunehmen.

„Ich habe von Beginn an die Erfahrung gemacht, dass mir sehr viel Vertrauen entgegengebracht wird. Sicherlich waren anfangs einige Aufgaben noch etwas schwieriger für mich als jetzt, aber wenn man es geschafft hat und Erfolge sieht, dann ist es umso schöner!“ Die 22-Jährige erzählt außerdem von ihrer Erstauntheit darüber, dass ihre Anregungen und Ideen vom ersten Tag an ernstgenommen und in die Planungen miteinbezogen wurden und sie vollste Unterstützung erhielt.

Zu 100 Prozent Teil des Teams

Danach gefragt, was ihr am meisten Spaß in ihrem Tätigkeitsfeld macht, sagt Fernanda: „Bei Bewerbungsgesprächen dabei zu sein. Den Prozess mitzuerleben, wie der ideale Kandidat für eine Stelle gefunden wird. Bereits nach vier Wochen durfte ich mein erstes eigenes Job-Interview führen. Ich vermute, dass das in einem größeren, etablierteren Unternehmen, eben einem Nicht-Startup, für einen Praktikanten kaum möglich gewesen wäre.“

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Gerade durch solche Herausforderungen und die gelebte hands-on-Mentalität lerne sie unglaublich viel, sagt Fernanda. Ihr gefällt außerdem die Tatsache, dass zwar eine „extrem lockere und angenehme Arbeitsatmosphäre herrscht“, aber jeder im Team „ständig sein Bestes gibt und exzellente Arbeit leistet“. Sie erzählt, dass die Arbeit bei eGym generell sehr interdisziplinär ist, „was natürlich die Kommunikation mit vielen Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen fördert“.

An ihrem ersten Fitness Friday bekam Fernanda die Chance, im Rahmen einer Dachterrassen-Party das Team noch besser kennenzulernen: „Nachdem der Grill aufgebaut war, die Musikanlage lief und die Getränke kühl gestellt waren, war der Spassfaktor eigentlich gesichert.“ Durch Frühstücke, Grillen und gemeinsames Kochen in der Mittagspause wird bei eGym immer für eine gute Atmosphäre gesorgt: „Da mein Praktikumsbeginn fast zeitgleich zum WM-Auftakt war, durfte das gemeinsame WM-Viewing natürlich auch nicht fehlen.“

Als Fazit ihrer bisherigen Praktikumserfahrung meint Fernanda: „Man lernt als Praktikant einiges und arbeitet an interessanten Projekten, gleichzeitig sind alle Mitarbeiter extrem locker und der Spaß kommt hier nie zu kurz. Ich glaube, das Verhältnis zu Praktikanten ist hier sowieso anders als in Konzernen. Hier werden die Praktikanten zu 100 Prozent als Teil des Teams gesehen, das finde ich toll!“

Dass sie dieses Praktikum in München ergattert hat, empfindet Fernanda als großes Glück. „Ich habe inzwischen schon einiges von der Welt gesehen, aber München bleibt in meinen Augen die schönste Stadt der Welt! Und obwohl eGym ein Startup ist, wird nicht außer Acht gelassen, dass die Stadt auch für Praktikanten eine teure Stadt ist. Dementsprechend ist die Bezahlung hier vollkommen zufriedenstellend.“

Nach einem Monat bei eGym bekam Fernanda das Angebot, unter dem Semester als Werkstudentin weiterzuarbeiten. „Natürlich habe ich Ja gesagt! Ich kann mir kein besseres Arbeitsumfeld vorstellen und freue mich schon jetzt auf all die Erfahrungen, die ich bei eGym noch sammeln werde.“