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Prism-Whistleblower Edward Snowden im Interview

Überwachsungsszenarien sind nicht immer so romantisch in Szene gesetzt wie in der aktuellen Coca-Cola-Werbung „Was Überwachungskameras sonst nicht zeigen…“, sondern im Falle des Prism- beziehungsweise NSA-Überwachungs-Skandals aufwühlend und augenöffnend. Der Londoner Guardian und die Washington Post enthüllten den Skandal, bei dem herauskam, dass die NSA und das FBI zu Spionagezwecken direkt auf normalerweise unzugängliche Daten von Facebook, Youtube und Co zugreifen können, vor wenigen Tagen. Besonders real sind die Konsequenzen nicht nur für die durch das Programm ausspionierten Personen, sondern auch für den Informanten, neudeutsch „Whistleblower“.

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Ed Snowden residiert seit Wochen in einem Hotel der chinesischen Metropole Hongkong und outet sich in einem Interview gegenüber Journalisten als Prism-Informant. Der 29-Jährige enthüllt im Gespräch die Gründe seines Outings und warum er dafür seinen gutbezahlten Job und sein Haus in Hawaii aufgab, und mutmaßt, dass er weder seine Familie noch seine Heimat je wieder sehen wird und seine Zukunftsaussichten wenig rosig seien (sprich: Auslieferung und Inhaftierung) hat.

Bild: Rike/Pixelio.de