Prismavideo

Ziemlich fingerfertig, dieser Junk-E-Cat

Die erste große Welle hat in den vergangenen Tagen die sozialen Netzwerke überschwemmt. Fotos, die mit der Prisma-App bearbeitet wurden, sind überall. Schnell setzte die Diskussion über den Datenschutz ein. Der Anbieter ist ein russisches Startup. Alle Fotos, die von Prisma bearbeitet werden, werden zunächst auf deren Server hochgeladen. Nur so kann die benötigte Rechenkraft zur Verfügung gestellt werden. Inzwischen hat sich die Panik etwas gelegt.

Das Startup hatte in einer Ankündigung versprochen, dass bald auch Videos mit der App möglich seien. Einen ersten Vorgeschmack, wie das aussehen könnte, kann man jetzt schon bekommen. Der Musiker Junk-E-Cat hat sich die Mühe gemacht, ein Video im Prisma-Look zu erstellen. Allerdings musste er dafür jedes einzelne Bild mit der App bearbeiten. Herausgekommen ist ein ziemlich abgefahrenes Kunstwerk.

„Ich wollte meinen Videos einen neuen Look geben“, sagte Junk-E-Cat gegenüber dem Tech-Magazin Mashable. „Also habe ich das Originalvideo in einzelne Frames zerlegt. 799 Frames, um genau zu sein. Dann habe ich jedes einzelne mit der Prisma-App bearbeitet.“ Respekt für so viel Sorgfalt und Arbeit. Wenn es nach Prisma geht, können wir alle das bald mit einem Klick erledigen.

Auf Youtube ist dieses Video unterwegs. Der Soziologe und Betreiber des Blogs Tausend Medien, Ulrich Tausend, beschreibt, wie man mit dem Faceswap-Feature der Snapchat-App schon jetzt Prisma-Videos erstellen kann:

Foto: Junk-E-Cat / Prisma / Instagram