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Jaunt produziert Virtual-Reality-Inhalte bald auch für richtige VR-Brillen

Kann Virtual Reality eine Unterhaltungs-Revolution auslösen, so wie es das Fernsehen in den 1950er Jahren vorgemacht hat? Das glaubt Hanno Fichtner, Chief Digital Strategy Officer von ProSiebenSat.1. Der deutsche TV-Riese investiert gemeinsam mit Axel Springer in das Virtual-Reality-Startup Jaunt aus den USA. „Die Beteiligung an Jaunt ist für ProSiebenSat.1 eine Investition in die Zukunft der Unterhaltung“, glaubt Fichtner.

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Jaunt hat sich auf die Erstellung und Verbreitung von Virtual-Reality-Inhalten spezialisiert. Dazu verwendet das Unternehmen eine eigenentwickelte Kamera- und Softwaretechnologie und verbreitet die Inhalte über seine Plattform. Bisher sind die Videos vor allem über die Jaunt-App mithilfe einer einfachen Karton-Brille nutzbar, die für die gängigen Smartphone-Modelle konzipiert ist. In Zukunft sollen aber auch richtige Virtual-Reality-Brillen wie die „Oculus Rift“ folgen.

P7S1 und Springer halten nun für einen unbekannten Betrag jeweils eine Minderheitsbeteiligung am Unternehmen. Daneben sind in der aktuellen strategischen Investorenrunde, die auf 50 Millionen Dollar beziffert wird, auch The Walt Disney Company, Evolution Media Partners und China Media Capital eingestiegen. Bereits an Bord sind Investoren wie Google Ventures, Highland Capital, Redpoint Ventures, Sky und Business Angel Jared Leto.

Für ProSiebenSat.1 und Axel Springer ist die Beteiligung an Jaunt bereits das dritte gemeinsame Investment. Die beiden Medienriesen hatten im Juli bekanntgegeben, künftig gemeinsam digitale Unternehmen zu fördern. Vorausgegangen waren eine gemeinsame Media-for-Equity-Beteiligung an MyTicket und ein Co-Investment in den Fonds Lakestar von Klaus Hommels.

Bild: Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von pestoverde; Disclaimer: Axel Springer ist auch Gesellschafter der Vertical Media GmbH, dem Medienhaus von Gründerszene. Weitere Informationen zur Vertical Media GmbH hier: www.vmpublishing.com.