Ab heute steht eine öffentliche Vorabversion (Public Beta) des Stadtportals stadtzettel.de unter der gleichnamigen Domain im Internet abrufbereit. Die Community richtet sich an die Bewohner von mehr als 10.000 deutschen Städten, die über separate Unterseiten auf dem Portal abrufbar sind. Auf den jeweiligen Stadtseiten können Nutzer ihre Mitteilungen innerhalb unterschiedlicher Rubriken kostenfrei hinterlassen. Zu diesem Zweck stehen jeweils maximal 160 Zeichen für die Texteingabe zur Verfügung. Das Leipziger Entwicklerteam der Newsmax Medien GmbH will auf dieser Basis in den kommenden Wochen Geschäftsmodelle für kommerzielle Nutzer verwirklichen, ein deutschlandweites Lizenzsystem aufbauen und technische Weiterentwicklungen durchführen.

Das Wort Zettel geht aus dem lateinischen cedola hervor, was so viel wie Blättchen bedeutet. Eine kurze Notiz, deren knapper Inhalt von wegweisender Bedeutung für den Adressaten sein soll. Ein Zettel, so wie er üblicherweise bekannt ist, signalisiert in seiner meist gelblichen Färbung, in kleinem Format die zu übermittelnde Botschaft.

Die Internetseite stadtzettel.de überträgt Funktion und Bedeutung des praktischen Helferlein jetzt ins Internet. In enger Verbindung damit, sind auf dem Portal beliebte Funktionen des Internetalltags integriert. Ein Zettel kann somit einer breiten Anzahl von Nutzern zugänglich gemacht werden. Für mehr als 10.000 deutsche Städte ist auf stadtzettel.de eine Unterseite eingerichtet, welche im übertragenem Sinn die Funktion einer Pinnwand übernimmt. Jeder Nutzer kann beliebige Zettel auf dieser Pinnwand hinterlassen. Die wiederum können dann von anderen Onlinern gelesen und kommentiert werden. Ein Zettel kann maximal 160 Zeichen aufnehmen, was der Länge einer Kurznachricht (SMS) entspricht. Weil es üblich ist, im Internet auf andere Webseiten zu verweisen, kann über die Zeichenanzahl hinaus ein Querverweis (Link) zu einer externen Seite angegeben werden. Die einzelnen Zettel können in unterschiedlichen Rubriken – jeweils gebunden an eine Stadt – organisiert und angesehen werden. Die Nutzung dieses Angebots ist vollständig kostenfrei.

Newsmax setzt für das deutschlandweite Marketing naturgemäß auf das Internet. Die einzelnen, stadtgebundenen Regionalseiten sollen später von eigenständigen Partnern betrieben und vermarktet werden. Zu diesem Zweck arbeitet der Betreiber im Augenblick in Zusammenarbeit mit externen Beratern und einer erfahrenen Franchisegesellschaft ein Lizenzsystem aus. Auf dieser Basis sollen die späteren Partner, welche die stadtzettel.de Seite ihrer Heimatstadt in Eigenregie betreiben, vor allem wirtschaftlich erfolgreich sein. Zum Generieren der erfolgsrelevanten Erlöse gibt es bereits ein Geschäftsmodell, welches in den kommenden Wochen unter getestet werden soll. „Gemäß dem stadtzettel.de Prinzip wollen wir für kommerzielle Botschaften eine kleine Gebühr erheben. Die unter dieser Voraussetzung geschriebenen Zettel werden dann an prominenter Position auf den Seiten dargestellt.“, so Marcus Witt, Marketingchef des Leipziger Internetunternehmens. Damit private Nutzer auf den Seiten nicht versehentlich gebührenpflichtige Zettel schreiben, muss ein kommerzielles Nutzerkonto (Business Account) vorher explizit freigeschaltet werden. Zur Unterstützung für das „Zetteln“ von gewerblichen Inhalten gibt es ein Planungstool, welches unter anderem das automatische und zielgruppensensitive Veröffentlichen der Botschaften steuern kann.