Die Realbest-Geschäftsführer Mathias Baumeister und Oskar Handrick

Die Realbest-Geschäftsführer Mathias Baumeister und Oskar Handrick (v.l.)

Das Proptech-Startup Realbest hat sich eine Wachstumsfinanzierung über sieben Millionen Euro gesichert. Realbest ist eine Plattform für Wohnimmobilienverkäufe, sie bringt Verkäufer und Makler zusammen.

Das Unternehmen hat von Mitte 2016 bis Mitte 2017 Immobilien im Wert von 105 Millionen Euro verkauft und dem Umsatz im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Das Portfolio umfasst Immobilien im Wert von 290 Millionen Euro. Realbest wurde 2013 gegründet, sitzt in Berlin und hat bereits vor knapp zwei Jahren eine siebenstellige Investitionsrunde abgeschlossen.

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Die Commerzbank-Tochter CommerzVentures beteiligt sich neben Altinvestoren wie Hevella Capital, dem VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin der Investitionsbank Berlin (IBB), Ventech und Immotech Venture (Marius Marschall von Bieberstein) an der neuen Finanzierungsrunde. Das Unternehmen will mit dem frischen Kapital insbesondere in die Produktentwicklung investieren sowie seine Vertriebsteams vergrößern. So soll das Angebot für unabhängige Immobilienmakler ausgebaut werden. Mathias Baumeister, Gründer und Geschäftsführer, verfolgt nach eigener Aussage die Strategie, „über eine Plattform professionell Transaktionen abzuwickeln, Beziehungen zu teilen und zu kollaborieren“.

Realbest richtet sich vor allem Businesskunden. „Bereits heute akquirieren wir 25 Prozent unserer Verkaufsobjekte sowie 35 Prozent der Käufer aus unserem Netzwerk, bestehend aus Immobilienmaklern, Finanzdienstleistern und Banken“, sagt Baumeister. Die Plattform bietet den kompletten Prozess von der Immobilienbewertung für den privaten Immobilienverkäufer bis zur Online-Reservierung des Käufers an. Immobilienmakler, Finanzierungsberater und andere Vermittler können die Akquise und die Vermittlung von Wohnimmobilien online abwickeln.

Bild: Realbest