Refined Investment, Cashboard, Geldanlage, Online

Refined Investment erweitert Produktkatalog

Mit Cashboard ist am vergangenen Dienstag das zweite Finanz-Portal aus dem Hause Refined Investment an den Start gegangen. Auf der Plattform sollen Privatpersonen Kapital auf verschiedene Arten anlegen können. Als Alternative zu klassischen Investitionsformen wie Aktien und Immobilien haben Anleger dort auch die Möglichkeit ins Crowdfunding einzusteigen, private Peer-to-Peer-Darlehen zu vergeben und Social Trading zu betreiben, bei dem öffentlich und transparent investiert und auf Basis von Community-Empfehlungen gehandelt wird.

Anzeige
Bei täglicher Verfügbarkeit des angelegten Kapitals wirbt Cashboard mit einem Garantiezins von zwei Prozent und einer zusätzlichen Erfolgsrendite je nach Entwicklung der Anlagen im Portfolio. Für Portfolio-Management, Steueroptimierung und Risikobegrenzung stünden vollautomatische Tools bereit. Ein ähnliches Konzept verfolgt das Frankfurter FinTech-Startup Vaamo, das ebenfalls einen Online-Service zur automatisierten Geldanlage betreibt. Social-Trading-Plattformen betreiben etwa Wikifolio, United Signals und Ayondo.

Die Konten aller Cashboard-Anleger werden von der Augsburger Aktienbank verwaltet. In Sachen Datenschutz, so Cashboard, setze man auf Server in deutschen Hochsicherheitsrechenzentren und vertraue auf die deutsche Gesetzeslage.

Das Schwester-Unternehmen von Cashboard, Refined Investment, das von Robert Henker, Stephan Henker und Marius Schulze bereits 2010 gegründet wurde, ermöglicht es Privatanlegern, mithilfe von automatisierten Handelssystemen an der Börse zu investieren. Im Frühjahr 2013 hatte die Online-Trading-Plattform 350.000 Euro in etwas mehr als neuneinhalb Stunden über Crowdfunding eingesammelt und damit einen Rekord aufgestellt. Nach eigenen Angaben arbeitet Refined Investment profitabel und verbucht monatlich bis zu 25.000 Transaktionen.

Bild: © panthermedia.net/Astrid Gast