CTO Paul S. Chun, CEO Oleksandr Ivanov und COO Anas Salem

Rivalfox: Geld für Vertrieb und Marketing

Das Startup Rivalfox aus Henningsdorf bekommt eine siebenstellige Finanzierung vom Frühphasenfonds Brandenburg, der von der Investitionsbank des Landes Brandenburg im Auftrag des Brandenburger Wirtschaftsministeriums aufgesetzt wurde. Auch einige Altinvestoren, darunter die französischen Beteiligungsgesellschaft Kima Ventures und mehrere Business Angel, beteiligten sich erneut.

Rivalfox hat eine Competitive-Intelligence-Software entwickelt, die eine systematische Wettbewerbsbeobachtung erlaubt. Für eine einfache Analyse der besten Marketingkanäle aggregiert das Startup nach eigenen Angaben „marketing-relevante Informationen aus 16 unterschiedlichen Quellen wie zum Beispiel Social Media, Online Ads, Traffic und Newslettern“.

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Gegründet wurde Rivalfox im Sommer 2013 von Oleksandr Ivanov (27), Anas Salem (27) und Paul S. Chun (28). Nach einer Betaphase startete das Berliner Unternehmen, dessen wichtigster Wettbewerber das amerikanische Unternehmen RivalIQ ist, im vergangenen Juni offiziell. In der Seedrunde beteiligten sich bereits Kima Ventures, Lieferheld-Mitgründer Claude Ritter sowie sechs weitere Business Angels.

„Unsere Lösung setzt am Anfang der Wertschöpfungskette an und eröffnet Marketing Managern die Möglichkeit, über Budgets und Ressourcen analytischer und proaktiver zu entscheiden“, sagt Anas Salem, Gründer und COO von Rivalfox. „Mit den uns nunmehr zufließenden Mitteln wollen wir unsere Rivalfox SaaS-Technologie weiter ausbauen und uns auch im Bereich Vertrieb und Marketing verstärken.“

Die Geschäftsführer Ivanov und Salem hatten die Idee für Rivalfox bei ihrem letzten gemeinsam Projekt, der Hotel-Buchungsplattform BookitNow. Weil es sie irgendwann zu viel Zeit kostete, vernachlässigten sie die Beobachtung der Konkurrenz und verpassten so den Markteintritt des US-Konkurrenten Hotel Tonight in Deutschland: „Wir haben es zu spät mitbekommen – das war ein riesiger Nachteil für uns“, sagte Oleksandr Ivanov beim Start im Juni gegenüber Gründerszene. Mit der Software von Rivalfox soll das anderen Unternehmen nicht passieren.

Bild: Rivalfox