Open-XChange and Qwant announce their joint venture on 12 Dec. 2016 in Berlin. Fotografie: www.franknuernberger.de. Mobil: 0172.1013456.

Hometogo-Gründer Nils Regge, Patrick Andrä und Wolfgang Heigl (von links)

Schon im vergangenen Jahr hat das Berliner Startup HomeToGo viel Geld eingesammelt. Insight Venture Partners, Acton Capital Partners und DN Capital investierten insgesamt 20 Millionen Euro in die Suchmaschine für Ferienwohnungen. Nun soll ein weiterer prominenter Geldgeber an Bord sein. Wie Deutsche Startups berichtete, ist Rocket Internet über seinen Investmentarm Global Founders Capital bei dem Unternehmen eingestiegen. Das hat HomeToGo auf Nachfrage von Gründerszene bestätigt.

In der Series-C-Finanzierungsrunde haben zudem die drei bestehenden Investoren Geld gegeben. Zur Höhe des Investments wollten sich auf Nachfrage von Gründerszene weder HomeToGo noch Rocket Internet äußern. Es wird aber von einer siebenstelligen Summe ausgegangen. HomeToGo teilte mit, das frische Kapital zu nutzen, um die globale Expansion in neue Märkte und die Produktentwicklung voranzutreiben. Rocket Internet möchte sich zu dem Vorgang auf Nachfrage von Gründerszene nicht äußern. Im Handelsregister ist der Deal (Stand 11.10.2017, 15:50) noch nicht verzeichnet.

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Das Unternehmen wurde 2014 gegründet. Hinter dem Startup stehen Wolfgang Heigl, der auch die Flugsuchmaschine Swoodoo ins Leben gerufen hat, und Nils Regge, der das Ferienhausportal Casamundo gegründet hat. Dritter Geschäftsführer ist Patrick Andrä, zuvor Manager bei Home24. Mit dem jüngsten Deal rückt zudem Harley Miller, Vize-Präsident von Insight Venture Partners, als neues Boardmitglied in die Führungsspitze von HomeToGo. „Um Ferienwohnungen im hart umkämpften Reisesektor ins Gespräch zu bringen, muss man tief in die Tasche greifen“, kommentierte Miller das Investment.

HomeToGo bezeichnet sich selbst als größte Ferienhaus-Suchmaschine der Welt. Nutzer können hier die Angebote verschiedener Reiseanbieter wie Booking.com oder TUI mit wenigen Klicks durchforsten. Mehr als elf Millionen Unterkünfte von über 250 Anbietern in gut 200 Ländern werden nach Angaben des Startups auf der Seite angeboten. Ziel von HomeToGo sei es, „möglichst viele Angebote in HomeToGo zu integrieren, um den Usern eine große Auswahl zu bieten“, hatte Andrä schon vor mehr als zwei Jahren im Gespräch mit Gründerszene erklärt.

Bild: HomeToGo