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Rocket Internet glaubt weiter an das Food-Segment – und bekommt dafür Unterstützung aus der Konzern-Riege. Die Berliner Startup-Fabrik will gemeinsam mit dem Nahrungsmittelkonzern Kerry Group ein Unternehmen in Berlin gründen, wie das Manager Magazin berichtet. Laut Bericht soll der Fokus der Zusammenarbeit auf der Lieferung von Tiefkühlkost liegen.

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Noch muss der Antrag für eine gemeinsame Unternehmensgründung vom Bundeskartellamt geprüft werden. Wie das Manager Magazin von Insidern erfahren haben will, plant Kerry, eine achtstellige Summe in das Vorhaben zu investieren. Der irische Konzern hat im vergangenen Jahr mit Produkten wie Nahrungsmittelzusatzstoffen und Aromen nach eigenen Angaben sechs Milliarden Euro umgesetzt.

Erst kürzlich war Rocket in Großbritannien mit dem Lieferdienst Everdine gestartet. Das neue Startup liefert tiefgekühlte Gerichte zu Kunden nach Hause. Ob es sich bei der Allianz von Rocket und Kerry nun um einen deutschen Ableger von Everdine handelt, ist bisher unklar. Rocket Internet wollte sich auf Nachfrage von Gründerszene nicht dazu äußern. Everdine-CEO Andreas Jaegle sagte vergangene Woche gegenüber Gründerszene, er könne nicht abschätzen, ob Everdine nach Deutschland kommen wird.

Rocket Internet hatte zuletzt einige Rückschläge im Lebensmittel-Segment einstecken müssen. Im März gab EatFirst in Deutschland auf. Das Venture lieferte fertige Mittagessen innerhalb von 15 Minuten aus. Auch Bonativo, ein Lieferdienst für regionale Lebensmittel, stellte seinen Dienst im Juni ein. Ebenfalls gestoppt wurde der Supermarkt-Lieferdienst Shopwings, der allerdings noch in Australien operiert.

Bild: Gründerszene