Berlin bekommt einen „Rocket Tower“: Weil die alte Firmenzentrale in der Johannisstraße längst aus allen Nähten platzt, wird die Firmenfabrik Rocket Internet ein neues, deutlich größeres Hauptquartier beziehen. Ausgesucht hat sich der Inkubator das Gebäudeensemble um das sogenannte GSW-Hochhaus in der Kreuzberger Charlottenstraße.

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Nach „umfangreichen Umbaumaßnahmen“ soll der Umzug laut Rocket Anfang des kommenden Jahres beginnen und bis spätestens Ende 2016 abgeschlossen sein. Auf mehr als 22.000 Quadratmetern und 35 Etagen sollen Mitarbeiter aus Rockets Zentralbereichen sowie aus Portfolio-Unternehmen unterkommen, so das Unternehmen. Unter dem Label „Rocket Tower“ werde „Europas größter Startup-Campus“ entstehen. Nach Angaben der Berliner Zeitung sollen dort um die 2000 Mitarbeiter einziehen.

„Der Rocket Tower eröffnet neue Möglichkeiten, das Potenzial von Rocket noch besser zu nutzen“, kommentiert Vorstand Alexander Kudlich. „In dem neuen Gebäude bringen wir nicht nur viele unserer Unternehmen näher zu unseren zentralen Plattform-Teams, sondern auch die Unternehmen näher zueinander. Das neue Büro erlaubt den neuen Startups in unserer Nähe zu wachsen und uns allen besonders in den ersten Monaten effizient und effektiv voneinander zu lernen, um uns täglich zu verbessern.“

Zum neuen Hauptquartier gehören auf dem Gelände des ehemaligen Ullstein-Komplexes die an der Ostseite gelegene Hochhausscheibe und das an der Westseite gelegene Punkthochhaus. Das Hauptgebäude im Osten ist 81,5 Meter hoch und wurde 1999 fertiggestellt. Geplant hatte das Hochhaus mit den charakteristischen farbigen Lamellen das Architekturbüro Sauerbruch Hutton. Die neue Zentrale befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Checkpoint Charlie und dem Verlagsgebäude von Axel Springer.


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Das Gebäudeensemble um den neuen „Rocket Tower“ in der Berliner Charlottenstraße.

Bilder: Rocket Internet