Erster Exit für ein Hub:raum-Startup

Das Berliner Friseur-Buchungsportal Salonmeister wurde von seinem britischen Konkurrenten Wahanda gekauft. Wie viel Geld für den Deal geflossen ist, wird nicht verraten. Geld für Zukäufe hat das Londoner Unternehmen ausreichend: Erst kürzlich wurden 26 Millionen US-Dollar für die Internationalisierung eingesammelt.

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Bei Salonmeister soll es auch nicht bleiben: „Die Übernahme von Salonmeister ist der erste Schritt innerhalb unserer langfristigen Expansionsstrategie in Europa“, erklärt Lopo Champalimaud, CEO von Wahanda. Die beiden Buchungsplattformen sollen künftig technologisch zu einer einzigen zusammengeführt werden. Salonmeister soll als Tochter von Wahanda mit dem bestehenden Mitarbeiterteam vom bisherigen Gründerteam operativ weitergeführt werden, erklärt Salonmeister-Mitgründer Louis Pfitzner gegenüber Gründerszene – ob auch unter der eigenen Marke, sei jedoch noch nicht geklärt.

Salonmeister wurde Anfang 2012 von Pfitzner, Phillipp Rechberg und Nils Griess-Nega gegründet und sicherte sich Ende 2013 eine Millionenfinanzierung von mehreren Investoren, unter anderem von Müller Medien und Christophe Maire. Nach eigenen Angaben ist Salonmeister mit 1.000 Friseursalons und Wellness-Anbietern die größte Buchungsplattform im deutschsprachigen Raum.

Die Berliner Buchungsplattform für Wellness- und Salontermine ist das erste Hub:raum-Startup, dass sich über einen Exit freuen kann: Salonmeister schaffte es Anfang 2013 als drittes Jungunternehmen in den Telekom-Inkubator.

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