BERLIN, GERMANY - SEPTEMBER 02: Visitors visit the stand of Samsung to watch the Galaxy Note 7 at the 2016 IFA consumer electronics trade fair on September 2, 2016 in Berlin, Germany. IFA is among the world's largest trade fairs for consumer electronics and home appliances and runs from September 2-7. (Photo by Carsten Koall/Getty Images)

Guten Morgen!

So ist das manchmal. Das neue iPhone ist eigentlich nicht so richtig gut angekommen bei den Kritikern. Der fehlende Kopfhöreranschluss, die fehlenden Innovationen – niemand war begeistert von den neuen Smartphones. Die Kunden sehen das offenbar anders: Das iPhone 7 Plus ist eine Woche nach seiner Präsentation weltweit ausverkauft.

Die erste Produktionsreihe des größeren der zwei neuen iPhone-Modelle ist laut Apple derzeit in keiner Farbe mehr verfügbar. Das kleinere iPhone 7 in der neuen Variante Diamantschwarz sei nicht mehr lieferbar. Die ersten Camper wurden gestern Abend trotzdem vor den Apple-Filialen gesichtet.

Auch die Börse ist begeistert. Seit Wochenbeginn befindet sich die Apple-Aktie im Höhenflug und hat rund 10 Prozent zugelegt. Apple hat seinen Marktwert um 54 Milliarden US-Dollar erhöht. Und wir haben einmal mehr einen Einstiegskurs bei Apple verpasst.

Für heute haben wir die Geschichte einer Studentin aus München geplant, die mit ihrem Team eine Kapsel für Elon Musks Hyperloop kreiert hat. Sie ist im erlauchten Kreis der Entwickler gelandet, die dem großen Meister ihre Ideen präsentieren durften – und trotzdem ziemlich cool geblieben.

Und während wir geschlafen haben, wurde in anderen Teilen der Welt gearbeitet

Der koreanische Technikkonzern Samsung startete in den USA eine großangelegte Rückrufaktion seines Smartphones Galaxy Note 7. Eine Million Handys sollen in den kommenden Tagen zurückgegeben werden. Grund ist der Akku des Gerätes, der beim Aufladen überhitzen und sogar explodieren kann. Laut Verbraucherschutzagentur gab es in den Vereinigten Staaten 92 Fälle von überhitzten Akkus – 26 Mal verletzten sich Menschen dabei. [Mehr bei The Verge]

Die Lifestyle-Plattform Mode Media soll pleite sein. Die Mitarbeiter seien darüber bereits informiert worden, melden mehrere US-Medien. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen mehr als 230 Millionen Dollar an Investment erhalten, unter anderem von Hubert Burda Media. [Mehr bei Wall Street Journal]

Spotify plant offenbar, sein Asiengeschäft auf Japan auszuweiten. Noch vor Ende September soll der Launch vollzogen sein, schreibt TechCrunch mit Berufung auf Stimmen aus dem Konzern. Eine offizielle Stellungnahme dazu gibt es aber noch nicht. [Mehr bei TechCrunch]

Der kalifornische 3-D-Drucker-Hersteller Carbon hat eine 81 Millionen Dollar-Finanzierung erhalten. Unter anderem investierten die BMW-Gruppe, GE, Nikon und Google Ventures in das drei Jahre alte Startup. Nach der aktuellen Finanzierungsrunde wird der Wert des Unternehmens auf eine Milliarde US-Dollar geschätzt. [Mehr bei Fortune]

Einen schönen Freitag und ein wundervolles Wochenende!

Eure Gründerszene-Redaktion

Bild: Gettyimages/Carsten Koall / Freier Fotograf

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