Hiscox - Schadenfaelle ABC

Startups kennen die Geschäftsrisiken – aber sichern sich nicht ab

„Mir passiert schon nichts.“ Hand aufs Herz: Jeder Gründer, der diese vier Worte ausspricht, glaubt sich eigentlich selber nicht. Und trotzdem ergreifen nur wenige Maßnahmen, um sich gegen die vielen Risiken des Arbeitsalltages abzusichern. Selbst nicht, wenn diese Risiken ein übles Geschäftsdesaster auslösen könnten.

Und davon gibt es einige.

Wie sieht es also bei euch im Unternehmen aus: Wer haftet finanziell bei unbeabsichtigten Rechtsverletzungen, Vertragsbrüchen oder digitalen Datenpannen, bei denen hohe Schadenersatzforderungen auf euch zukommen?

Um die Dringlichkeit der Sache einmal klar darzustellen, zeigt das große ABC der Startup-Gefahren, welche Schadenfälle tagtäglich eintreten können – und wie einfach man sich absichert. Es gibt nämlich Versicherer, die speziell auf die Bedürfnisse von Startups ausgerichtet sind und ihnen einen Rundumschutz anbieten. Hiscox ist einer von ihnen.

Hiscox gilt als Pionier der IT- und Cyber-Versicherungen. Der Spezialversicherer bietet Gründern passgenaue, bedarfsgerechte und modular aufbaubare Versicherungen, die für alle der folgenden Szenarien greifen. Bei einigen Beispielen des Gefahren-ABC wird der Versicherungsschutz exemplarisch verdeutlicht.


Hier finden Gründer eine Übersicht über alle Leistungen!


Das ABC der täglichen Gründer-Gefahren

 

Arbeitswege

Auf dem Weg ins Büro oder zu einem Kundentermin wird euer Laptop gestohlen – dessen Festplatte nicht durch eine Extra-Verschlüsselung abgesichert war. Neben gut tausend Euro Sachwert sind somit potenziell auch vertrauliche Daten in die Hände eines Unbefugten gefallen. Die Gefahr auf Datendiebstahl und Leaks von Betriebsinterna steigt.

Brände

Machen wir uns nichts vor: Elektrik ist auch im Jahr 2017 noch immer unberechenbar. Was kann also passieren? Durch einen technischen Defekt an einer Steckdose geht eure gesamte Büroausstattung über Nacht in Flammen auf – darunter Server, Computer und wichtige (virtuelle) Mitarbeiter-Akten. Gerade für junge Startups ein Verhängnis, das ihnen noch bevor es geschäftlich richtig losgeht, den Garaus machen kann.

Computer

Trojaner, Malware, DoS-Attacken: Angriffe auf IT-Systeme haben in vielen Fällen einen herben Datenverlust zur Folge. Und diese bringen nicht nur Geschäftsaktivitäten zum Stillstand – solche Datenschlamassel führen vor allem bei jungen Startups zu einem Vertrauensverlust bei den wichtigen ersten Kunden. Die Datenpannen von Lovoo oder N26 haben sich schnell in der Szene herumgesprochen.

28 % aller Schadenfälle im IT-Bereich sind übrigens dem Hacking und Datenverlust zuzuschreiben (Vermögensschäden: 49 %, Personen- und Sachschäden: 20 %). Und: Satte 56 % aller deutschen Unternehmen haben im vergangenen Jahr einen Cyber-Angriff festgestellt.

Hiscox IT-Haftpflicht mit integriertem Cyber-Modul kommt für finanzielle Schäden durch Datenverlust auf. Hier gibt’s alle Infos zu diesem Rundumschutz.

Hiscox - IT-Haftpflicht

Die IT-Haftpflicht für Startups lässt sich modular aufstocken

Deadlines

Durch den plötzlichen krankheitsbedingten Ausfall eines Mitarbeiters könnt ihr die vertraglich bestimmte Lieferung eines Produktes nicht mehr einhalten. Die Folge: Der Kunde kann seinen bereits groß angekündigten Produkt-Launch nicht durchführen, erleidet einen Umsatzschaden, verklagt euch auf Schadenersatz – und gewinnt. Das kostet euch locker mehrere zehntausend Euro.

Erpressungen

Klingt nach Hollywood, ist aber Realität. Vor zwei Jahren zeigte die Erpressung des Fintech-Startups Kreditech, dass auch die Gründerszene im Fadenkreuz von Kriminellen steht. Stellt euch also vor: Die Auswertung sensibler Datensätze ist Kern eures Geschäftsmodells. Ihr verfügt somit über wertvolle Kundendaten wie Kreditkartennummern oder Kontoauszüge, und werdet plötzlich Ziel einer Cyber-Erpressung. Aus Überforderung geht ihr leider voreilig auf die geforderte Summe ein – und verliert mit einem Klick 100.000 Euro.

Fehlprogrammierungen

Euer Software-Startup soll für ein Unternehmen ein Formular zur Datengenerierung entwickeln. Beim Programmieren unterläuft euch unbemerkt ein verheerender Fehler, und die Datensätze kommen nicht an. Da der Kunde jedoch auf genau diese Daten in genau diesem Zeitfenster angewiesen war, macht er euch finanziell belangbar. Solch ein Schaden kann sich tatsächlich auf Hunderttausende Euro belaufen.

Die Berufshaftpflicht von Hiscox übernimmt Kosten für geschäftliche Ausfallzeiten und Wiederherstellung von Daten.

Geheimhaltungsabsprachen

Ein Mitarbeiter hat versehentlich zu schnell den Senden-Knopf geklickt – und die Mail an den falschen Kunden geschickt. Das ist nicht nur peinlich, sondern auch teuer. Denn wurde damit eine Geheimhaltungsabsprache zwischen euch und einem anderen Kunden verletzt, übersteigen die Schadenersatzforderungen schnell eure finanziellen Möglichkeiten.

Handys

Das Handy ist unser aller treuer Begleiter. Doch was, wenn wir es versehentlich mal irgendwo liegenlassen und es jemand einfach einsteckt? Richtig, das wird teuer – und sehr unangenehm. Denn unbefugte Dritte haben damit nicht nur teure Technik erbeutet, sondern im schlimmsten Fall auch Zugriff auf vertrauliche E-Mails und sensible Geschäftsdaten erhalten.

Inhalte

Jedes Startup hat irgendwie mit Content zu tun – egal ob Firmen-Webseite, SEO-Blog oder Social Media. Hier heißt es: eure Inhalte, eure Verantwortung. Handelt ihr beispielsweise nicht in eurer Rolle als Moderator bei einer Debatte auf einem eurer Social-Media-Kanäle, bei der eine unbeteiligte Person von einem Nutzer in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt und damit beschädigt wird, kann euch schnell ein berechtigter Anspruch auf Schadenersatz ins Haus flattern.

Hiscox bietet eine Versicherung, die die hierbei entstandenen Kosten übernimmt.

Ja-Sager

Viele Startup-Mitarbeiter sind Berufseinsteiger. In ihrem ersten Job wollen sie natürlich alles richtig und es allen recht machen. Die Folge? Sie überschätzen sich, was den Workload angeht, und sagen zu allem Ja. So kommen sie häufig nicht mit ihren Aufgaben hinterher, wodurch die Qualität leidet. Ein kleines Malheur kann hier große Auswirkungen haben – etwa, wenn fremdes Textmaterial ungekennzeichnet benutzt wurde.

Kabel

Sie erscheinen harmlos, sind aber in zweierlei Hinsicht gefährlich. Szenario eins: Bei einem Termin stolpert ein Kunde bei euch über ein Kabel und verstaucht sich den Knöchel. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ein paar Hundert Euro. Szenario zwei: In einer Mehrfachsteckdose herrscht Kabelsalat. Und dieses unscheinbare Knäuel kann sich schnell zu einem gefährlichen Brandherd entwickeln – denn überlastete Stromkreise, wie hier begünstigt durch den Mehrfachstecker, können über Nacht zu lichterlohen Arbeitsplätzen führen.

Lager

Viele Startups – man denke an all die Onlineshops – vertreiben Ware, die sie einlagern müssen. Aber diesen Ort hat man selten 24/7 im Blick. Wer kommt also finanziell dafür auf, wenn das gesamte Sortiment durch einen Wasserrohrbruch beschädigt wird? Ein Schadenfall dieses Ausmaßes kann schnell in einen finanziellen Super-GAU ausarten.

Die Onlineshop-Versicherung von Hiscox kommt für die Kosten von vernichteten Waren auf, wie etwa durch Wasser oder Feuer.

Management

Fehler im Projekt-Management sind in der Regel keine böse Absicht, können aber zu finanziellen Engpässen führen. Gerade in jungen Startups sind Verantwortlichkeiten nicht klar zugeteilt, was bei eng getakteten Projekten hin und wieder zu organisatorischen Missverständen führt. Werden durch diese Fehlerquellen unbeabsichtigt Service-Level-Agreements gebrochen, erwarten euch schnell Schadensersatzforderungen für die nicht eingehaltenen Vertragsarbeiten.

Hiscox - Schadenfälle ABC

 

Nachrichten

Nachrichten meint hier zwei Dinge: In Form von E-Mails oder Messenger-Chats sind sie gefundenes Fressen für Cyber-Angriffe. Als News-Artikel lauert hier die Gefahr im Bereich von Urheber- oder Persönlichkeitsverletzungen – etwa, wenn ihr auf eurem Blog unter Stress eine Nachricht veröffentlicht, in der ihr fehlerhaft über ein anderes Unternehmen berichtet habt und deswegen auf Schadenersatz verklagt werdet.

Onboarding

Jeder Mitarbeiter muss unbedingt für die (größtenteils digitalen) Risiken sensibilisiert werden – und zwar direkt beim Onboarding. Das fängt an bei vertraulichen Informationen, geht über Bildschirmsperren und endet beim „Wer als letztes geht, schließt ab“-Thema. Wird eine klare Einweisung in puncto Präventionsmaßnahmen beim Onboarding versäumt, kommt es gegebenenfalls zu Datendramen und damit zu äußerst hohen Kosten.

Risikofaktor Mitarbeiter: Hiscox kommt für Kosten auf, die beispielsweise durch versäumte Cybercrime-Sensibilisierung der Mitarbeiter entstanden sind.

Passwörter

Ja, das Thema nervt. Aber dennoch: Viele unterschätzen die Wichtigkeit von sicheren Passwörtern! Ein unsicheres Passwort ist einer der größten Gefahrenherde in Unternehmen. Knackt ein Hacker schwache Buchstaben- und Zahlenkombis, hat er im Handumdrehen Zugang zu sensiblen Geschäfts- und Kundendaten. Die Folgen eines anschließenden Datenmissbrauchs? Image-Verlust, Umsatzeinbußen und im schlimmsten Fall Insolvenz.

Querulanten

Euch werden viele Neider oder Mittwettbewerber in die Quere kommen, denen etwas nicht passt. Zum Beispiel so: Ihr habt eine Software entwickelt, und ein Konkurrent aus dem Ausland macht eine angebliche Urheberrechtsverletzung geltend und reicht Klage ein. Ihr müsst euch folglich mit der Abwehr und der Forderung von Millionen Euro auseinandersetzen. Das kann euch schnell 200.000 Euro kosten.

Hiscox übernimmt in solchen Fällen sämtliche Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten.

Rechte

Ein Marketing-Mitarbeiter hat unwissentlich ein im Internet frei zugängliches Bild benutzt, für das er keine Lizenz erworben hat, und damit das Urheberrecht eines Dritten verletzt. Ihr werdet mit einem anwaltlichen Schreiben abgemahnt und zur Leistung von Schadenersatz aufgefordert.

Stress

Gründer haben wenig Zeit und viel Stress. Das ist leider nicht immer zu vermeiden, aber wer unter Druck arbeitet, macht häufiger Fehler. Wenn also durch Überstunden, Multitasking oder ständige Unterbrechungen Fehler passieren – zum Beispiel ein Vertragsbruch mit einem Kunden –, drohen oftmals hohe Schadenersatzansprüche. Das kostet euch wiederum nicht nur bares Geld, sondern auch wertvolle Zeit fürs Kerngeschäft.

Hiscox greift für die Vermögensschäden Dritter durch Schlecht- oder Nichtleistung des Dienstleisters.

Telefone

Ein Unbekannter hat sich in eure ungeschützte Telefonanlage gehackt und über Wochen hinweg unbemerkt sündhaft teure Ferngespräche ins Ausland geführt. Bei eurer Telefongesellschaft wird eine Summe im fünfstelligen Bereich fällig.

Updates

Ihr entwickelt Software. Euer bester Developer führt ein Update bei einem Kunden durch, bei dem er versehentlich sämtliche Daten löscht. Eine manuelle Wiederherstellung wird euch mehrere Hunderttausend Euro kosten.

Hiscox übernimmt die Kosten für die Wiederherstellung von Kundendaten.

Veranstaltungen

Ihr seid auf einem Kunden-Event. Ein Mitarbeiter schüttet aus Versehen sein Glas Wasser über das Notebook des Kunden, das daraufhin nicht mehr funktioniert. Ihr müsst natürlich für den Schaden aufkommen.

Ware

Ihr habt einen Onlineshop und vertreibt eigens hergestellte Ware. Ein Kunde fügt sich durch ein fehlerhaft hergestelltes Produkt eine gefährliche Verletzung zu. Ein anderer Kunde zerstört aus Versehen durch einen mangelhalft produzierten Gegenstand teures fremdes Inventar. Die Kunden erheben Anspruch auf Schadenersatz. Solche berechtigten Forderungen können schnell in die Tausenderhöhe gehen.

XSS, YTCracker, Zombies

XYZ steht zu guter Letzt für die unzähligen unbekannten Cyber-Gefahren, die ihren Weg in unsere virtuellen Büros finden. Und diese digitalen Risiken für Gründer nehmen kontinuierlich zu.

 

Digitale Risiken – ein Lagebericht der deutschen Gründerszene

Die IT ist die Achillesferse der meisten Startups. Eine Hiscox-Studie zeigte aber: Die deutsche Gründerszene legt in puncto Absicherung eine äußerst leichtsinnige Haltung an den Tag. Nur 6 % aller befragten Startups verfügen über eine Datenversicherung – damit belegt Deutschland den vorletzten Platz im europäischen Ländervergleich.

Die Gründe dafür? 23 % sagten, es sei schwierig, eine passgenaue Absicherung für ihren Geschäftstyp zu finden. Denn viele Versicherungen bieten starre Policen an, die entweder zu viel oder zu wenig abdecken – und damit entweder zu teuer oder zu riskant sind. Und die, die preislich angemessene Policen anbieten, beinhalten unpassende Leistungen.

Eine vertrackte Situation für Gründer, die Hiscox mit der Allrisk-Berufshaftpflicht verbessern will.

Hier können sich Gründer von Hiscox beraten lassen!

Wie schlecht deutsche Unternehmen auf Cyber-Attacken vorbereitet sind und warum sich Gründer unbedingt absichern sollten, zeigt der aktuelle Hiscox Cyber Readiness Report 2017.

 

 

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Bild im Text: Htom/eyeem.com