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Neue Enthüllungen im Viagogo-Schalke-Streit

Im Juli hatte der Fußballverein Schalke 04 seinen Kooperationsvertrag mit der umstrittenen Ticketbörse Viagogo gelöst – nach nur neun Tagen. Das Londoner Startup steht in dem Ruf, mit seiner Online-Plattform den Schwarzmarkthandel mit Eintrittskarten zu legalisieren. Und damit die Preise des eh schon immer teurer werdenden Fußballspektakels weiter in die Höhe zu treiben. Wie das Wall Street Journal jetzt schreibt, hatte Schalke am vergangenen Donnerstag die Deutsche Institution für Schiedsgerichtbarkeit eingeschaltet, weil es von Viagogo einen kleinen Millionenbetrag als Schadensersatz fordert. Ein Urteil werde erst im kommenden Jahr erwartet.

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Doch Viagogo hält die Füße nicht still, wie das Wall Street Journal weiter schreibt, und sucht auch den Weg in die Öffentlichkeit. Neue Details aus dem aufgekündigten Vertrag seien aufgetaucht. Es gehe um Ticketkontigente, veranschlagte Einnahmen und Zahlen, die so nicht zusammen passen. Eine ausführliche Darstellung des Sachverhaltes gibt es hier, beim Wall Street Journal.

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