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Shutterstock: Hochglanz-Fotos im Abo

Die vergangenen zehn Jahre sind für Jon Oringer (rechts im Bild) – gelinde gesagt – äußerst– erfolgreich verlaufen. Er programmiert 2003 mit Shutterstock (www.shutterstock.com) eine Plattform, um seine eigenen Fotos zu verkaufen. Getty, die größte Plattform für die so genannten Stockfotografie, macht das schon seit 1995. Oringers Shutterstuck ist aber der erste Dienst, der das Geschäftsmodell Richtung Abo trimmt.

Mit Erfolg: Bald stellen andere Fotografen ihre Werke online. Oringer stellt Personal ein, die Firma wächst und wird international. Seit einem Jahr ist Shutterstock sogar an der New York Stock Exchange gelistet – und Oringer inzwischen Milliardär. Der Business Insider kürte ihn außerdem jüngst zum coolsten Tech-Unternehmer in New York.

Heute gibt es auf Shutterstock über 30 Millionen Bilder und eine Million Videoschnipsel und Vektoren von Profi-Fotografen, Filmemachern und Designern, deren Lizenzen in verschiedenen Abomodellen gekauft werden können. Über 350 Millionen Lizenzen sind seit der Gründung verkauft worden. So gibt es beispielweise die „25 Bilder/Tag“-Mitgliedschaft, die standardmäßig 149 Britische Pfund (also aktuell rund 174 Euro) pro Monat kostet.

UPDATE, 30.10.13: Inzwischen wurden die Preise angepasst. Ein Monat kostet nun 199 Euro.

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Der nächste Schritt: Shutterstock kommt nach Berlin und eröffnet am Dienstagabend seine neue Europa-Zentrale. „Deutschland ist eines der stärksten Wachstumsmärkte für uns“, sagt Jon, als er Reporterin Michelle Kuepper gestern auf der TechCrunch Disrupt trifft.

Außerdem wolle man sich enger mit den hiesigen Kreativen und Techies vernetzen. Kundenservice, Sales und Produktentwicklung sollen in Berlin sitzen.

Im folgenden Interview skizziert Oringer die Pläne für die Zukunft, spricht über Konkurrenten wie Getty, Instagram und EyeEm und erzählt Hintergründe zum Börsengang. Film ab!