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Smava-CEO Alexander Artopé

Smava gehört zu den Fintech-Startups der ersten Welle: 2006 gestartet hat das Berliner Unternehmen schon ein Jahrzehnt auf dem Buckel. Erst im vergangenen Frühjahr erhielt Smava 16 Millionen US-Dollar. Mit dem Geld kündigte das Kreditvergleichsportal an, seine Scoring-Technik ausbauen zu wollen. Vor einigen Monaten stellte das Unternehmen dann einen sogenannten Score-Kompass vor.

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Nun nimmt Smava noch einmal Geld auf. In einer Finanzierungsrunde erhielt das Unternehmen insgesamt 34 Millionen US-Dollar. Angeführt wurde die Runde vom US-amerikanischen Runa Capital. Weitere Investoren sind Verdane Capital und mojo.capital. Auch der Altinvestor Earlybird schießt noch einmal Geld nach.

Mit dem Geld will das Unternehmen seine Technik für einen „vollautomatisierten Ratenkredit“ und das Scoring weiter ausbauen, lässt sich Alexander Artopé, CEO und Mitgründer von smava zitieren. Außerdem wolle das Unternehmen den Kundenbestand ausbauen.

Das Berliner Unternehmen, das ursprünglich als Peer-to-Peer-Kreditmarktplatz gestartet war, hat sich über die Jahre zu einem Kreditvergleichsportal gewandelt – und konkurriert auf diesem Feld mit starken Playern wie Check24. Die Gesamtfinanzierung von Smava vor der aktuellen Runde liegt bei etwa 30 Millionen US-Dollar. Das von Artopé selbst sowie Eckart Vierkant und Sebastian Rieschel gestartete Unternehmen hatte zuvor im Gründungsjahr 2006, 2008 sowie im im Februar und im Oktober 2011 Finanzierungsrunden abgeschlossen. Heute leiten Artopé und Vierkant zusammen mit David Hanf als weiterem Geschäftsführer das Unternehmen. Mittlerweile arbeiten nach eignen Angaben 160 Mitarbeiter bei Smava.

Bild: Smava