So tickt die deutsche Gruenderszene - Salesforce

Startup-Gründern auf den Zahn gefühlt

In Deutschland starten jährlich über 300.000 Gründer in die Selbständigkeit. Ihre Startups stehen für Innovationen in verschiedensten Lebensbereichen. Sie wollen neue Technologien und Geschäftsmodelle etablieren und tragen zur globalen Vernetzung bei. Außerdem gelten sie als einer der wichtigsten Jobmotoren.

Aber worauf kommt es bei der Gründung an? Und wie ticken die Gründer hinter den Unternehmen? Eine Salesforce-Studie hat genau das untersucht: Befragt wurden 1.200 Entscheidungsträger kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) aus Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich und den Niederlanden mit weniger als 100 Mitarbeitern. Bei einem Fünftel der Unternehmen handelte es sich um Startups, also Unternehmen, die jünger als zehn Jahre sind.

Hier steht die Zusammenfassung der Studie zum kostenlosen Download bereit!

Und das sind die wichtigsten Ergebnisse.

Deutscher Gründungsmotor? Selbstbestimmung!

Man würde annehmen, die zündende Idee für einen neuen Service oder ein Produkt sei Motivationsfaktor Nummer eins unter Existenzgründern. Unter den befragten englischen, niederländischen und französischen Kollegen spielt dieser Faktor auch die zentralste Rolle – unter deutschen Gründern ist dem jedoch nicht so. Der Hälfte der Deutschen ist es am wichtigsten, selbstbestimmt ein Unternehmen zu leiten und sein eigener Chef zu sein. 44 % der deutschen Gründer empfinden Erfolgserlebnisse als größte Motivation für eine Unternehmensgründung, danach folgen Work-Life-Balance (31 %) und Einkommen (31 %).

Gut vorbereitet ins Gründer-Dasein

Die Geschäftsidee zählt zwar nicht zu den wichtigsten Motivationsfaktoren unter deutschen Gründern. Sie wird aber trotzdem auf Herz und Niere geprüft, bevor es überhaupt zur Gründung kommt.

Deutsche Gründer nutzen dabei eine Vielzahl von Recherchequellen. 38 % informieren sich vorher in Foren und Gründernetzwerken. Aber auch Freunde und Familie werden mit einbezogen und von 37 % befragt. Daneben ist die Meinung von Geschäftskontakten mit ebenfalls 37 % von großer Bedeutung. Ein Viertel hat außerdem Experten wie Steuerberater, Rechtsanwälte und Bankberater zu Rat gezogen, um das Business-Modell finanziell und rechtlich prüfen zu lassen.

Was beschäftigt deutsche Unternehmer vor und nach der Gründung? Jetzt die Studie herunterladen!

Finanzierung aus eigener Tasche

Ein Großteil (52 %) der deutschen Gründer finanziert die Gründung aus eigener Tasche beziehungsweise mit der Unterstützung aus ihrem persönlichen Umfeld
(22 %). 23 % haben Bankkredite aufgenommen, um sich den Traum vom eigenen Unternehmen zu erfüllen. 20 % der deutschen Gründer gab zudem ein weiteres Einkommen als Finanzierungsquelle an – das war bei den Nachbargründern nicht der Fall.

Das ist wichtig, das ist schwierig

Die größte Hürde für deutsche Gründer ist die anfängliche Finanzierung. Deswegen betrachtet der Großteil (52 %) es wohl auch als wichtigste Herausforderung, Umsatz zu generieren und schreibt die Vermarktung ihres Startups ganz oben auf die Prioritätenliste. Sie wollen möglichst früh skalieren und in andere Länder expandieren. Bürokratie betrachten deutsche Gründer im Gegensatz zu den anderen Ländern als eher kleine Herausforderung.


Die Studie von Salesforce geht insgesamt auf fünf essentielle Bereiche der deutschen Gründerszene ein: Motivationen zum Gründen, Eindrücke zum aktuellen Geschäftsklima, Geschäftsanforderungen und -prioritäten sowie die Auswahl und der Einkauf von Geschäftsanwendungen. Jetzt herunterladen!


Und nach der Gründung? Kundenbindung als Schlüssel für Skalierung

Neben gründungsrelevanten Themen beleuchtet die Studie auch wichtige Faktoren in KMU, die nach der Gründung von Bedeutung sind. Worauf konzentrieren sich Unternehmer aktuell – und wie skalieren sie?

Die befragten Entscheidungsträger der KMU sind insbesondere auf Unabhängigkeit, Kontinuität und Wachstum aus. Der Schlüssel hierzu liegt – so sind sich zumindest deutsche Unternehmer sicher – in der Beziehung zu ihren Kunden und erfolgreicher Kundenbindung. Von den zehn wichtigsten Prioritäten für deutsche KMU haben fünf mit Kundenbeziehungen zu tun. Allen voran die Kundenbindung (77 %) als wichtigster Fokus. An zweiter Stelle folgt das Gestalten und Aufrechterhalten von nachhaltigen Kundenbeziehungen (73 %), um kontinuierlich Umsatz zu generieren.

Es fehlt an technologischem Know-how

Aus der Studie geht jedoch auch hervor, dass vielen das Wissen zu den notwendigen Technologien fehlt, um ihre Wachstumsziele zu erreichen. Nur 25 % der Unternehmen kennen überhaupt Online-CRM-Systeme. Zwei Drittel betonen aber, dass CRM wichtig für ihr Unternehmen sei.

In erster Linie gehört dazu ein CRM-System, das die Wachstumsambitionen unterstützt und vorantreibt. Aber nur 6 % der Unternehmen haben ein solches Programm im Einsatz.

Kundenbindung: Nachhaltiger Erfolg mit Salesforce

Den meisten befragten KMU ist gar nicht bewusst, wie sehr ein passendes CRM-Tool sie dabei unterstützen kann, ihre Ziele zu erreichen. Nur wenige sahen CRM-Systeme als wertvolles Werkzeug für die Automatisierung, Lead-Generierung und -Qualifizierung oder die Messung des Marketing-ROI – alles Standardfunktionen des Marktführers Salesforce, die Aufgaben rund um die Kundenbeziehung erheblich vereinfachen.

Um positive Beziehungen zu schaffen und Kunden langfristig zu binden, brauchen Unternehmen einen Überblick über deren individuelle Bedürfnisse. Hier hilft ein intelligentes CRM-System, zielgerichtet mit Kunden zu kommunizieren.

Mit Salesforce können Startups die Kundenzufriedenheit steigern und damit die Voraussetzung für ein schnelles und gesundes Unternehmenswachstum schaffen – hier gibt es eine Demo zum Tool!

 

Artikelbild: EyeEm / Anca Asmarandei