Die wichtigsten Tech- und Startup-News der Nacht

Während Europa schläft, läuft die Tech-Branche an der US-Westküste auf Hochtouren.

AngelList-Feature Syndicate: Konfliktpotenzial für Angels

Angel-Investoren fürchten Druck und stärkeren Mitbewerb durch das neue Syndicate-Angebot der Startup-Datenbank AngelList. Mit Syndicate können Investoren in einem Crowdfunding-Prozess eine Investment-Summe einsammeln. Nachdem die Präsentation vergangene Woche auf große Resonanz stieß, werden jetzt kritische Stimmen laut. VC Hunter Walk argumentiert, dass dadurch schlagartig Angel-Beträge von 50.000 Dollar auf 300.000 Dollar steigen und sich damit die Rolle der Investoren ändere. Ein Startup brauche dann nicht mehr viele Angels, sondern einen mit großer Anhängerschaft auf AngelList. [mehr dazu bei VentureBeat, Hunter Walk und A VC]

Twitter könnte Börsengang öffentlich machen

Der Microblogging-Dienst Twitter meldete seinen Börsengang bei der SEC „geheim“ an, sodass das Unternehmen keine Daten öffentlich kommunizieren muss. Laut Berichten könnte Twitter jedoch nächste Woche umschwenken. Das S-1-Dokument, welches alle relevanten Informationen für die Anmeldung enthält, soll in den kommenden Tagen veröffentlicht werden. Schätzungen zufolge könnte der Aktienpreis zwischen 28 und 30 US-Dollar liegen, was einem Unternehmenswert von 15 bis 16 Milliarden US-Dollar entspricht. [mehr dazu bei Quartz]

Facebook mit eigenem Venture-Spinoff?

Mehrere Mitarbeiter haben Facebook in der jüngeren Vergangenheit verlassen, um ins Venture Capital-Geschäft einzusteigen. Die Frage, wann das Social Network seinen eigenen VC-Arm – ähnlich wie Google Ventures – startet, scheint deshalb berechtigt. [mehr dazu bei TechCrunch]

Evernote verkauft Produktivitätszubehör

Die Productivity App Evernote gab vergangene Woche ihren Einstieg in den Handel bekannt. Auf Evernote Market verkauft das Unternehmen ab sofort Produkte, die im weitesten Sinn mit Produktivität zu tun haben. Was ist die Strategie dahinter? Evernote will sich als Brand im Productivity-Sektor etablieren. [mehr dazu bei Engadget]

Revolution Ventures füllt Investment-Topf mit 200 Millionen Dollar

Revolution, die Venture Capital-Firma von AOL-Mitgründer Steve Case, hat einen Venture-Fonds mit 200 Millionen US-Dollar gefüllt. Interessiert ist Revolution Ventures vor allem an Early Stage-Startups. Zum Portfolio zählen derzeit RunKeeper, Homesnap und Benchprep.  [mehr dazu bei AllThingsD]

 

Bild: NamensnennungWeitergabe unter gleichen Bedingungen Bestimmte Rechte vorbehalten von n0nick

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