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SwipeStox will das Handeln an Finanzmärkten vereinfachen. Dafür hat das Hamburger Startup ein soziales Netzwerk geschaffen, in dem die Nutzer Strategien erfolgreicher Trader kopieren können, um so leichter eigenes Geld zu verdienen. So zumindest plant es das Startup, denn der Handel mit Finanzprodukten ist immer mit Risiken verbunden. Bei SwipeStox werden über die Webseite unter anderem spekulative Derivate wie CFDs (Differenzkontrakte) und Währungen gehandelt.

Ab dem 10. Juli will das Unternehmen hinter SwipeStox, The Naga Group, nun selbst an der Börse gehandelt werden: im Segment „Scale“ der Deutschen Börse AG. Das Wachstumssegment wurde im März gestartet und richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen.

Das Fintech erhofft sich dadurch, bis zu 2,6 Millionen Euro einsammeln zu können. Das Geld soll unter anderem in das Marketing fließen, um Nutzer für die App SwipeStox zu gewinnen. Auch soll in die Softwareentwicklung investiert werden. Neben SwipeStox arbeiten die Hamburger gerade an Switex, einer Plattform für den Handel mit virtuellen Gegenständen aus Computerspielen.

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Bereits Anfang des Jahres konnte das Hamburger Unternehmen Geld einsammeln: 12,5 Millionen Euro gab es von der chinesischen Fosun Group. Der neue mächtige Finanzinvestor, dessen Mitgründer Guo Guangchang zu den reichsten Chinesen zählt, soll den Zugang zu asiatischen Märkten erleichtern, heißt es in der Wirtschaftswoche.

Gegründet wurde das Fintech, das heute bereits nach eigenen Angaben mehr als 120 Mitarbeiter hat, im August 2015 von Benjamin Bilski, Yasin Sebastian Qureshi und Christoph Brück, Wladimir Huber und Alexander Braune. Geld verdient das Startup über ein Provisionsmodell.

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