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Die SpaceWays-Gründer David Fuchs, Martin Twellmeyer und Rob Rebholz (von links)

Rockets SpaceWays geht in London an den Start

Mitte Mai kündigte Oliver Samwer, mittlerweile zum CEO der frisch verwandelten Rocket Internet AG gekürt, in gewohnt deutlichen Worten an: „Rocket geht nun in eine Phase beschleunigten Wachstums.“ Das heißt: Ventures werden nun in noch kürzeren Abständen hochgezogen.

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Den Beweis dafür tritt Rocket mit dem Startup SpaceWays an, ein Selfstorage-Dienst, der heute in London startet, und der nach Aussage des Inkubators das Projekt mit der kürzesten Vorlaufzeit in der Geschichte von Rocket Internet war: Nur acht Wochen seien zwischen Idee und Launch vergangen.

SpaceWays will etablierte Lagerraum-Angebote mit Kampfpreisen unterbieten – indem das Startup seine Lagerzentren außerhalb der Großstadt anmietet, wo die Mieten billiger sind. Kunden können online 67 Liter fassende Plastikkisten ordern, diese befüllen und anschließend wieder abholen lassen. Sechs Pfund (umgerechnet 7,50 Euro) kostet das Einlagern pro Monat. US-Vorbilder für das Konzept sind etwa Boxbee und MakeSpace.

Momentan ist das SpaceWays-Team zehn Mann stark, das Gründerteam besteht aus David Fuchs, Rob Rebholz und Martin Twellmeyer. Alle drei kommen von der Rocket-Kaderschmiede WHU, Fuchs arbeitete zuvor bereits für die Zalando-Variante Dafiti in Mexiko.

Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters kündigte Mitgründer Rob Rebholz bereits an, das Konzept bald in weitere Städte in Großbritannien und schließlich in alle Welt bringen zu wollen.

Bild: Rocket Internet