Die Rhebo-Gründer Klaus Mochalski und Martin Menschner (von links)

Dieser eine Vorfall ist zum Sinnbild für Hackerangriffe geworden: Stuxnet. Mit dem Virus wurde 2010 etwa eine iranische Atomanlage lahmgelegt. Ein beängstigendes Szenario. Die Aussicht, dass Hacker eines Tages auch auf Wasserwerke oder Pipelines zugreifen könnten, ist ebenfalls beunruhigend. Oder gar Fabriken und Maschinen übernehmen. An diesem Punkt setzt das Startup Rhebo an.

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Das Leipziger Unternehmen sichert mit seiner Technik Industrieanlagen vor Angriffen von Hackern. Gerade in einer Zeit, in der Maschinen stärker vernetzt arbeiten, wird ein guter Schutz wichtiger. Seit zwei Jahren arbeitet Rhebo eigenfinanziert an dem Produkt. Erste Testinstallationen habe es bei deutschen Automobilherstellern gegeben, heißt es vom Unternehmen. Mit einer Echtzeit-Überwachung will sich das Startup von anderen Virenprogrammen abheben.

Nun steigen erste Investoren mit einer Summe von 2,5 Millionen Euro bei dem Leipziger Startup ein. eCapital und der Technologiegründerfonds Sachsen beteiligen sich. Die drei Gründer Klaus Mochalski, Martin Menschner und Frank Stummer wollen mit dem Geld ihr Produkt verstärkt in der DACH-Region verbreiten, schon bald soll es international weitergehen. Rhebo hat im vergangenen Jahr am Spinlab teilgenommen, dem Accelerator der Business-Schule HHL. Momentan hat Rhebo neun Mitarbeiter, Ende des Jahres sollen es 20 sein.

In den Räumen des Accelerators haben wir uns vor einiger Zeit umgesehen:

Rohe Industrie-Romantik im SpinLab-Büro

Bild: Rhebo