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Versus: mehrere Hunderttausend für „.com“

In Startups sollte Geld eine geschätzte Ressource sein. Ist es da sinnvoll, bei der Wahl der Domain (mehrere) hunderttausend Euro für den Wunschnamen auszugeben? Das Berliner Vergleichsportal Versus (www.versus.com) hat gerade einen sechsstelligen Betrag für die .com-Domain auf den Tisch gelegt – zuvor nutzte man die Top-Level-Domain .io, die man gleich zusammen mit den Namen vermarktete. Zuvor hatte das Jungunternehmen knapp drei Millionen US-Dollar vom Wagniskapitalgeber Earlybird erhalten.

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Zusammen mit Gründer und Geschäftsführer Ramin Far hat Gründerszenes Schwestermagazin VentureVillage sechs wichtige Faktoren bei der Wahl des Domainnamens zusammengestellt. Dabei geht es unter anderem um die Rolle der Domain bei der Markenbildung, dass sich etablierten Unternehmen meist der griffigere Name durchgesetzt hat, was Geldgeber zum Thema zu sagen haben oder die Schwierigkeiten bei der Verhandlung mit den bisherigen Besitzern.

Auch sollten Gründer nach dem Beispiel von Versus überlegen, ob es zweckmäßig ist, zunächst mit einem ähnlichen Namen zu starten und dann ein Rebranding durchzuführen. Und nicht zuletzt weist Far auch auf die technischen Aspekte hin: Selbst wenn der Verkaufsprozess schnell abgewickelt sein sollte, kann die Umstellung eine ganze Weile in Anspruch nehmen: „Es dauert bis zu zwei Monate, bis Google und alle anderen wirklich verstanden haben, dass wir umgezogen sind“, weiß er zu berichten.

Alle sechs wissenswerten Einzelheiten gibt’s bei VentureVillage.

Bild: NamensnennungKeine Bearbeitung Bestimmte Rechte vorbehalten von derrickcollins