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Startup Legitimizer: Qualitätssiegel für lau

Eine Startup-Webseite ist eigentlich erst dann ernst zu nehmen, wenn im Footerbereich prominent der „Bekannt aus“- beziehungsweise „As Featured in“-Banner mit den berüchtigten Logos der Startup-Publikations-Elite prangt. Je bekannter das Magazin, das über das Startup berichtet, desto wertiger präsentiert sich das Startup potenziellen Kunden und steigert den Neidfaktor gegenüber der Mitbewerberschar, so die gängige Meinung.

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Meist ist allerdings nicht einmal ein Artikel-Link oder Seiten-Scan zur entsprechenden Berichterstattung vorhanden. Das würde zwar eh niemand lesen, aber spannend wäre es schon zu wissen, ob etwa TechCrunch „Best Startup“ oder doch nur „Do. Not. Use. Ever!“ schrieb. Sei’s drum, die ausgegrauten Logos genießen Kultstatus und die Verwendung ist demnach Pflicht.

Wenn aber die Berichterstattung fehlt oder die Grafikerkosten für die äußerst aufwändige Bannererstellung den hart ersehnten Break-Even verhindern würden, kommt der „Startup Legitimizer“ ins Spiel. Dort einfach die entsprechenden Publikationen auswählen, („Gründerszene“ und andere deutsche Qualitätsjournalismusmagazine verzweifelt suchen) und den daraus generierten Code in die eigene Webseite einbinden. Schon kann die nächste Finanzierungsrunde kommen.

Bild: Startup Legitimizer