Was treibt diese Bank neuerdings in Startup-Kreisen? Deutsche Bank

Welche Bank passt zu meinem Startup?

Die Wahl der Bank gilt als wichtiger Baustein für die Firmengründung – und als Treiber für Wachstum. Denn nur, wer sein Kapital in sicheren Händen weiß und finanziell gut beraten wird, kann gesund skalieren. Doch Gründer haben hier die Qual der Wahl. Wer versteht mein Geschäftsmodell und kann damit umgehen, dass es sich nochmal ändern kann? Welche Bank eignet sich am besten für die Skalierung des Geschäftsmodells? Wer stellt sich darauf ein, dass ich schon als kleiner Kunde recht komplexe Fragen habe? Bei welcher Bank fallen Guthabenzinsen oder Sondergebühren an?

Es sind jedoch nicht nur Hard Facts wie diese, die für Gründer den Unterschied machen. Um gemeinsam finanzielle Wege zu gehen, muss das komplette Mindset eines Finanzinstituts auf die Bedürfnisse junger Unternehmen ausgerichtet sein. Und die sind vor allem eines: digital, facettenreich und schnell.

Wenn sich eine Bank zum Business-Scout transformiert

Viele traditionelle Geldhäuser vollziehen zurzeit einen digitalen Strukturwandel, damit sie neben großen Corporates und mittelständischen Unternehmen auch Startups angemessen betreuen können. So auch die Deutsche Bank, die verschiedenste Initiativen für Startups anstieß. Bei diesen haben Gründer allerdings nicht nur den Status eines Kunden, sondern eher den eines Mentees.

„Es gibt Situationen, da braucht ein Startup die gleiche Beratung wie ein Corporate“, so Bernd Rolinck, der für das Bankgeschäft mit Startups verantwortlich ist. „Deswegen sind wir seit einiger Zeit mit unseren Startup-Teams am Start. Die Teams fassen mit großem Engagement in einem Ökosystem Fuß und bringen sich aktiv in die dortige Gründerszene ein. Jedes einzelne Mitglied hat einen finanzwirtschaftlichen Hintergrund und Erfahrung in der Beratung junger Unternehmen.“

Was treibt diese Bank neuerdings in Startup-Kreisen? Deutsche Bank

Das Berliner Startup-Team

Die Startup-Teams kümmern sich bereits in sieben deutschen Städten um die bankgeschäftlichen Anliegen von Gründern. „Unsere Experten sind stark im Zuhörermodus unterwegs. Sie schauen, was die Community braucht und was wir als Bank dazu beitragen können“, erzählt Rolinck.

Deutsche Bank für Startups: Mit interdisziplinärem Know-how vor Ort

Im Vordergrund steht: Jungen, wachsenden Unternehmen in ihren jeweiligen Entwicklungsphasen interdisziplinäre Kompetenz zur Seite zu stellen und wichtiges Wissen zu finanziellen Angelegenheiten zu vermitteln. „Welche Mission hat ein Startup? Und welche Potenziale schlummern in ihm? Mit unserem Betreuungsmodell wollen wir Startups nicht nur bei aktuellen Fragen weiterhelfen, sondern mit ihnen gemeinsam auch mögliche Entwicklungen vorhersehen – und diese dann vorantreiben“, so Rolinck. Die Teams treffen die Jungunternehmer meist in deren Büros, denn nur durch solch einen persönlichen Austausch schaffe man es, sich vernünftig kennen und verstehen zu lernen.

Hier finden Gründer alle Informationen zu den Startup-Teams der Deutschen Bank.

Da die Experten Innovationsmechanismen und neuartige Geschäftsmodelle in ihrer Tiefe verstehen, können gemeinsam mit den Startups Banking-Lösungen entwickelt werden, die zu ihrem Lebenszyklus passen und ihnen ein skalierbares Wachstum ermöglichen können.

Seed – Grow – Expand: Beratung in allen Phasen

Die Startup-Teams möchten in einer möglichst frühen Unternehmensphase mit den Gründern zusammenkommen, um sie von der Pike auf im Bankgeschäft kaufmännisch beraten zu können. „Viele Gründer haben ausgeprägte Wachstumsambitionen. Wir bieten ihnen an, sie auf diesem Weg zu begleiten“, so Rolinck. „Wir wollen den Startups zeigen, dass es sich lohnt, schon früh über gewisse Sachen nachzudenken – zum Beispiel den internationalen Zahlungsverkehr in einem skalierten Geschäftsmodell. Vorausschauendes Denken gewinnt in der dynamischen Finanzwelt immer mehr an Bedeutung.“

Die unternehmerisch motivierten Ansprechpartner helfen Gründern zum Beispiel bei Marktanalysen, der Organisation des Zahlungsverkehrs, der Liquiditätssteuerung, der Beschaffung öffentlicher Fördermittel oder bei Fragen zu Finanzierungsrunden und Eigenkapital. Das ermöglicht Startups eine bessere Einschätzung ihres Chancen- und Risikoprofils – und damit auch nachhaltiges Wachstum. Das große Netzwerk der Deutschen Bank kann zudem als Türöffner zu möglichen Kooperationspartnern agieren.

Die Startup-Teams haben zudem den direkten Draht in die Bank – das ist insbesondere dann wichtig, wenn Startups Tempo bei der Internationalisierung machen, die in finanziellen Belangen schnell sehr komplex werden kann. Steht die Internationalisierung an, können die Experten beim Cash- und Währungsmanagement unterstützend zur Seite stehen.

Wer mehr über die Startup-Aktivitäten der Deutschen Bank erfahren möchte, kann sich gerne direkt an Bernd Rolinck wenden.

Beyond Banking-Angebote für die geschäftliche Entwicklung

Die Deutsche Bank engagiert sich mit zahlreichen weiteren Maßnahmen für die Digitalisierung ihres Kundengeschäfts. Um das Banking der Zukunft aktiv mitzugestalten, wurde im September dieses Jahres die Digital Factory in Frankfurt gelaunched – ein Entwicklungszentrum für digitale Bankprodukte. Rund 400 Mitarbeiter, darunter eine Vielzahl an Fintech- und Insurtech-Startups, werden hier in kurzen Entwicklungszyklen Ideen umsetzen, die in den Innovation Labs der Deutschen Bank entstanden sind.

Ebenfalls im September startete die Deutsche Bank eine Kooperation mit der Factory Berlin. Hier geht es vor allem darum, Brücken zwischen Startups und Mittelstand zu schlagen, um so Skalierung von Geschäftsmodellen durch Innovation auf beiden Seiten voranzutreiben

Bei Interesse stellen die Startup-Teams Gründern Kontakte zur Digital Factory, Factory Berlin oder den Innovation Labs her, in denen gemeinsam an Banking-Technologien getüftelt wird.

 

 
Artikelbild: Zak Suhar/stocksnap.io
Bild im Text: Deutsche Bank