Startups Corporates Investoren - KPMG als Übersetzer

Rechtsanwälte als Dolmetscher?

 

Business-Neuland 2.0

Hier die unverkennbare Agilität, da die soliden Strukturen. Hier das hohe Innovationstempo, da die riesengroßen Erfahrungsschätze. Geschäftlich gesehen ergänzen Startups und Corporates sich in zahlreichen Punkten wunderbar – und können gemeinsam ihre Wettbewerbsfähigkeit enorm steigern. Doch eine Zusammenarbeit ist für viele Beteiligte oft Neuland, und bei Betreten dieses Territoriums wünscht sich so manch einer eine kompetente Begleitung. Wer also kann diese unterschiedlichen Welten miteinander verbinden und, noch wichtiger, sie auf die neue Ära vorbereiten?

Ein Sprachrohr zwischen Startups und Corporates

Wie in der realen Welt braucht auch die Geschäftswelt Dolmetscher. KPMG und KPMG Law haben sich seit einiger Zeit dieser Vermittlerrolle angenommen und sind in der Transitzone zwischen Startups und etablierten Unternehmen unterwegs. Maximilian Gröning, Stefan Kimmel, Daniel Kaut und Philipp Wüllrich sind mit beiden Seiten bestens vertraut. „Wir kennen die typischen Anliegen, die Stärken und die Pain Points von Startups und Corporates – und können ihnen mit unserer langjährigen Erfahrung bei ihren Annäherungsvorhaben professionell zur Seite stehen“, sagt Philipp Wüllrich, der die KPMG und KPMG Law Gründerinitiative Smart Start in Köln leitet.

Wie genau sieht die Unterstützung hier aus?

Wuellrich

Philipp Wüllrich: „Wir kennen die Denkweise von Startups und Investoren. Das erleichtert eine effiziente Beratung im Sinne des Projekts.“

Die Anwälte von KPMG Law beraten auf der einen Seite Startups bei allen Anliegen, die diese zu ihrer Entwicklung haben – von Fragen, die sie vor der Gründung haben, über Fragen zum Gründungsprozess selbst bis hin zu Überlegungen zu Exit-Modellen. Zum anderen beraten die Kollegen von KPMG Corporates und Investoren bei Finanzierungen in Startup-Unternehmen und im strategischen M&A.

Sie begleiten beide Seiten zwar immer individuell, haben aber stets den Matching-Gedanken im Hinterkopf. „Unsere Kernkompetenz ist es, Startups und Konzerne beim Schritt in die andere Welt vorzubereiten. Wenn wir aber Synergiepotenziale sehen, reichen wir – das Einverständnis der Beteiligten vorausgesetzt – direkt Pitch Decks weiter oder vernetzen die Startups mit Ansprechpartnern im Konzern“, so Wüllrich.

Am Anfang die klassischen Fragen

Typische Fragestellungen, mit denen junge Startups zunächst zu ihnen kommen, sind: Wie organisieren wir das Gründerteam? Was passiert, wenn jemand ausfällt oder schwanger wird? Wer bekommt wie viele Anteile? Wie behalten wir den Überblick über unsere Mitarbeiter? Wie sieht es mit Steuern aus? Und was müssen wir bei der Internationalisierung beachten?

Kimmel

Stefan Kimmel: „Die richtige Vorbereitung für eine Zusammenarbeit zwischen Startups und Corporates ist der Schlüssel für den Erfolg. Wir sind die Übersetzer zwischen beiden Welten.“

Daneben sei es vor allem das Thema Beteiligungsstruktur, das die Startups früh beschäftige. „Investoren und Corporates sind wichtige Finanzierungsmittel für junge Unternehmen. Fast jeder Gründer stellt die Frage: Und wie komme ich aus der Nummer wieder heraus?“, erzählt Stefan Kimmel, der im Berliner Startup-Ökosystem für KPMG Law unterwegs ist. In den Beteiligungsverhandlungen werde oft schon über das Ende der Beziehungen verhandelt. „Man spricht über Exit-Möglichkeiten oder die Absicherung von strategischen Investoren. Da können wir Gründern wertvolle Hilfestellung mit auf den Weg geben.“

Und dann … Operative Vorbereitung für eine Zusammenarbeit

Wenn Investments oder Kooperationen zustande kommen, treten erfahrungsgemäß Fragen operativer Natur auf. „Corporates kommen mit ihren Stabsabteilungen Finance, Controlling und Marketing auf die Gründer zu. In diesen Bereichen haben junge Unternehmen aber oft noch keine professionellen Strukturen“, so Kimmel. „Die Corporates stellen jedoch gerade hier hohe Anforderungen ans Reporting und an die KPIs. Das ist für Startups erst einmal sehr mächtig.“ An diesem Punkt vermitteln die Anwälte: Sie erklären Gründern beispielsweise, warum es diese Erwartungshaltungen und Anforderungen gibt oder was es mit der Compliance auf sich hat.

Kaut

Daniel Kaut: „Wer sich von Beginn an professionell aufstellt, erspart sich später unangenehme Fragen von Investoren und, noch wichtiger, schmerzhafte Bewertungsabschläge.“

„Hier ganz wichtig: Startups müssen sich von Anfang an im Accounting und Reporting professionell aufstellen und eine Zahlen-Robustheit vorweisen – nur so können sich die Investoren sicher sein, dass die Daten- und Zahlenbasis stimmen“, erläutert Maximilian Gröning, der das Legal Deal Advisory, M&A bei KPMG Law leitet. „Keiner erwartet, dass ein Startup den Standardisierungsgrad eines erwachsenen Unternehmens hat, aber die Dinge müssen grundsätzlich angelegt sein und funktionieren“, ergänzt Daniel Kaut, der im Nürnberger Büro von KPMG Law die Bereiche Legal M&A und Corporate leitet. „Ein Beispiel: Ein Startup wurde von einem Corporate gekauft. Bevor der Deal über die Bühne ging, drehte ein 80-Mann-Team ein halbes Jahr lang jede Zahl von links nach rechts. Wäre dieses Startup nicht von Anfang an zahlentechnisch solide aufgestellt gewesen, wäre der Prozess gescheitert“, so Maximilian Gröning.

„Das sind typische Fälle, in denen wir viel abfedern und vermitteln“, sagt Stefan Kimmel. „Auf der anderen Seite erklären wir den Corporates, dass sie Startups den Freiraum geben müssen, den sie brauchen, um Innovationen im Hause voranzutreiben.“

Die Benefits für beide Seiten

Gröning

Maximilian Gröning: „Wir bieten Gründern und Startups einen Zugang zu der gesamten Erfahrung und den Ressourcen einer führenden Beratungsgesellschaft und schaffen dadurch auch Vertrauen bei Investoren und Geschäftspartnern.“

Denn genau darum geht es in den meisten Fällen: neue Geschäftsmodelle und digitale Innovationen. „Einige unserer Mandanten machen einen erheblichen Teil ihres Umsatzes in langfristig sterbenden Märkten. Sie kaufen sich gezielt digitale Geschäftsmodelle, neue Technologien und Know-how in hochspezialisierten Bereichen dazu“, so Maximilian Gröning. Nur durch diese Kooperationen könnten sie ihr Unternehmen fit für die Zukunft machen. Startups wiederum erhalten durch die Zusammenarbeit neue Kontakte, Zugang zu wichtigen Messen, ein großes Vertriebsnetz – und damit zahlreiche potenzielle Neukunden.

Wenn ein Startup übrigens auf gutem Wege ist, sich zu einem mittelständischen Unternehmen zu wandeln, geht die Beratung weiter. „Wir haben laufende Mandatsbeziehungen zu Startups, die aus den Kinderschuhen herausgewachsen und skaliert sind – zum Beispiel ein Startup, bei denen wir vor kurzem den US-Flip begleitet haben“, erzählt Philipp Wüllrich.

 


KPMG und KPMG Law – Unterstützung für Startups
Ob die kostenlose Schulungsreihe Skilling me Softly zu verschiedenen betriebswirtschaftlichen Themen (zu finden auf Eventbrite oder über die Meetup-Gruppe Skilling me Softly), Accelerator-Programme, Mentoring-Sessions, Sprechstunden oder Scale-up Accounting-Lösungen für die Startup-Buchhaltung: KPMG unterstützt Gründerinnen und Gründer bei vielen Herausforderungen. Unter www.kpmg.de/smartstart und auf Twitter finden Startups mehr Informationen!


 
Wendet euch bei Fragen gern an uns.

Maximilian Gröning
Partner, KPMG Law
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Tersteegenstraße 19-23
40474 Düsseldorf
mgroening@kpmg-law.com

Daniel Kaut
Partner, KPMG Law
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Maxtorgraben 13
90409 Nürnberg
dkaut@kpmg-law.com

Stefan Kimmel
Partner, KPMG Law
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Klingelhöferstraße 18
10785 Berlin
skimmel@kpmg-law.com

Philipp Wüllrich
Senior Manager, KPMG Law
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Barbarossaplatz 1a
50674 Köln
pwuellrich@kpmg-law.com

 

Artikelbild: pexels.com 
Bilder Gröning, Wüllrich, Kimmel, Kaut: KPMG Law