Alarmierend viele Startups entpuppen sich als Hacker-Freiwild - Hiscox

Die mittlerweile größte Gefahr für deutsche Unternehmen

IT-Ausfälle, Hacker-Angriffe, Datenmissbrauch – die Liste der Bedrohungen für deutsche Unternehmen ist lang. Und sie haben eines gemeinsam: Sie sind digital und kommen auf leisen Sohlen. Oft sogar so leise, dass die Unternehmen Vorfälle erst dann bemerken, wenn die Schäden bereits existenzbedrohende Ausmaße angenommen haben.

56 % und damit mehr als die Hälfte aller deutschen Unternehmen fielen im letzten Jahr einer Cyber-Attacke zum Opfer, so eine Studie des IT-Versicherers Hiscox. Besonders stark betroffen waren die Medien-, Kommunikations- und Technologiebranche, in denen sogar 65 % der befragten Unternehmen Angriffe zu verzeichnen hatten, dicht gefolgt von der Finanzbranche mit 64 %.

Hiscox bietet Startups Versicherungen, die speziell auf digitale Gefahren ausgerichtet sind: Schäden, die beispielsweise durch Datenverlust, Programmierfehler oder Denial-of-Service-Angriffe entstehen, werden so abgesichert.

Viele bekannte Unternehmen hat es bereits erwischt

Unter den weltweit geschädigten Unternehmen lassen sich bekannte Branchen-Player finden. Die Telekom ist noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen, nachdem ihre Speedport-Router im letzten Jahr attackiert wurden. 900.000 Router waren betroffen – nur aufgrund fehlerhaft programmierter Schad-Software waren es nicht mehr. Besonders heikel waren die Hacker-Angriffe auf Yahoo und Dropbox. Yahoo musste verkünden, dass 200 Millionen Passwörter ihrer Kunden durch Cyber-Kriminelle zum Verkauf angeboten wurden. Und Dropbox verlor 68 Millionen Zugangsdaten seiner Kunden an Hacker.

Doch wer denkt, Hacker hätten es nur auf große Unternehmen abgesehen, liegt falsch. Auch Startups hatten es in der Vergangenheit mit Cyber-Kriminalität zu tun.

Die Online-Singlebörse Lovoo beispielsweise hat zwar bei ihrem Hacker-Angriff keine Nutzerdaten verloren, war aber einige Zeit nicht aufrufbar. Und auch das Fintech-Startup N26 hatte Glück im Unglück. Hier war es ein sogenannter White-Hat-Hacker, der auf die Sicherheitslücken aufmerksam machte. Er konnte Kundendaten einsehen und sogar Transaktionen manipulieren – für viele Kunden der Online-Bank war das ein Grund, sich nach einem anderen Anbieter umzusehen.

Risiko erkannt – trotzdem nicht abgesichert

Nach Vorfällen wie diesen ist das Risikobewusstsein dementsprechend hoch: 44 % der deutschen Gründer fürchten laut dem Risk Barometer 2017, einer Umfrage eines Versicherers, Cyber-Vorfälle am meisten, danach folgen Betriebsunterbrechungen (40 %) und Marktentwicklungen (39 %). Paradoxerweise hinkt ein Großteil der deutschen Unternehmen aber nach wie vor in Sachen Cyber-Versicherung hinterher und ist nicht abgesichert.

Die Hiscox Cyber-Versicherung sichert Gründer gegen sämtliche Cyber-Risiken und Vermögensschäden ab. Darüber hinaus stehen IT-Sicherheitsexperten und Krisendienstleister im Schadenfall, und auch wenn der Verdacht auf eine Cyber-Attacke besteht, rund um die Uhr zur Verfügung.

Der Cyber Readiness Report 2017 von Hiscox zeigt außerdem: Deutsche Startups sind nicht nur unterversichert, sondern auch schlecht auf digitale Angriffe vorbereitet. Der Anteil der Unternehmen, die als Cyber-Experten gelten – also gut auf Attacken vorbereitet sind – liegt in Deutschland bei gerade einmal 20 %. Zum Vergleich: In den USA haben bereits 44 % der Unternehmen Expertenstatus erreicht.

Hinzu kommt, dass Gründer trotz ihrer schlechten Erfahrungen und der stetig wachsenden Bedrohung unvorsichtig bleiben. 29 % haben nach einer Cyber-Attacke nichts an ihren Sicherheitsvorkehrungen geändert. Betrachtet man diese Zahlen zusammen mit dem Fakt, dass viele auch keine Cyber-Versicherung haben, kristallisieren sich Startups als leichte Beute für Hacker heraus.

Warum sichern Startups sich nicht ab?

Trotz aller Vorsichtmaßnahmen und einer gut aufgestellten IT besteht immer ein Restrisiko.

Da bleibt die Frage: Warum sichern sich so viele Unternehmer unzureichend ab?

Zum einen ist die „So etwas passiert uns nicht“-Einstellung weit verbreitet. Ein entscheidender Faktor ist aber auch die Unzulänglichkeit der meisten Versicherungen: Sie gehen nicht genügend auf die Realität von Startups ein und versichern nach der one size fits all-Methode. So bezahlen Gründer oft zu viel für Versicherungen, die jedoch nicht das abdecken, was ihr Startup wirklich braucht.

Hiscox bietet Gründern Policen, die die speziellen Bedürfnisse verschiedener Branchen und Betriebsgrößen abdecken. Mit dem Online-Beitragsrechner kann der benötigte Versicherungsschutz einfach gewählt und der Beitrag berechnet werden.

Unzureichende Absicherung ist oftmals auch auf Unwissenheit zurückzuführen. Während es relativ verbreitet ist, zu berechnen, wie viel Geld beim Verlust eines wichtigen Kunden verloren geht, ist es weitaus weniger gängig, zu berechnen, wie viel beispielsweise eine Minute Downtime bei einem Denial-of-Service-Angriff kostet. Oder zu berechnen, wie viel die eigenen Daten eigentlich wert sind.

Das Risiko in Zahlen – eine Beispielrechnung

Eine KPMG Studie von 2015 zeigte: Die durchschnittlichen Kosten bei einem Datendiebstahl belaufen sich auf 348.000 Euro. Cyber-Erpressung und die damit häufig einhergehende Downtime der Website kostet betroffene Unternehmen rund 337.000 Euro.

Diese Durchschnittswerte helfen Startups, die in verschiedensten Branchen tätig sind, allerdings kaum weiter – denn einem Onlineshop kommt jede Sekunde Downtime teuer zu stehen, während ein Fintech-Startup eher durch Datenmissbrauch in die Bredouille gerät.

Jeder Gründer muss sich also seines eigenen Risikoprofils bewusst werden – und sich darüber im Klaren sein, wie viel Wert er auf Vorsorge legt. Eine Versicherung rechnet sich in Krisenfällen schnell. Für Startups ist ein Jahresbeitrag von circa 1.400 Euro realistisch.

Der Hiscox Beitragsrechner berechnet Gründern unverbindlich den für ihr Startup nötigen Beitrag.

So bleiben Gründer auf der sicheren Seite

Der Spezialversicherer Hiscox gilt als Pionier in Sachen Cyber- und IT-Versicherungen. Er hat sich auf die Bedürfnisse von Startups fokussiert – und bietet bedarfsgerechte Versicherungen an, die modular aufgebaut werden können.Hiscox - IT-Haftpflicht

Die verfügbaren Module der IT-Haftpflichtversicherung

Mit der IT-Versicherung schützen sich Gründer vor digitalen Gefahren wie Hacker-Angriffen, Datenmissbrauch oder Programmierfehlern und daraus resultierenden Vermögensschäden.

 

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