Brücken bauen zwischen Startups und Mittelstand - Telekom

Gründern fehlt es nicht an Engagement, Kreativität oder frischen Ideen. Unterstützung kommt ihnen aber gerade in Sachen Marketingkompetenz und Vertriebs-Know-how durchaus gelegen. Und insbesondere digitale Startups brauchen zur Entwicklung ihrer Produkte und Dienstleistungen eine sichere IT-Infrastruktur.

Startups brauchen daher einen starken Partner, der ihre Lösungen anreichert und über eine bewährte Vertriebsstruktur auf die Straße bringt und nebenbei – falls notwendig – Geld investiert. Mehr als ein Viertel der IT-Startups haben laut Startup-Report 2016 des Digitalverbandes Bitkom eine Vertriebspartnerschaft aufgebaut und mehr als ein Drittel entwickeln ihre Produkte gemeinsam mit etablierten Unternehmen.

Best Practice: NavVis und die Telekom

Wie das funktionieren kann, zeigt die Zusammenarbeit zwischen dem Startup NavVis und der Telekom Deutschland. Sie bietet ihren Kunden die innovative Technologie der Münchner zur Digitalisierung von Innenräumen als integrierte Lösung aus einer Hand an. Die Telekom realisiert hier die Planung und Durchführung der Innenraum-Scans, bearbeitet und hostet die Daten und generierten Bilder in der Open Telekom Cloud, stellt die Navigationsapplikation bereit und übernimmt auf Wunsch den First und Second Level Support.

Das erfolgreiche Startup NavVis profitiert zweifach von der Partnerschaft mit der Telekom: Die Münchner haben Zugriff auf die sicheren IT-Infrastrukturen in den deutschen Rechenzentren der Telekom. Für die Weiterentwicklung ihrer Produkte stehen immer ausreichend Rechen- und Speicherkapazitäten aus der Cloud zur Verfügung. Sie buchen und stornieren die Ressourcen jederzeit auf Knopfdruck. Das macht Startups flexibel. Die IT wächst mit dem Unternehmen und die Kosten für IT-Leistungen bleiben stets kalkulierbar.

Die Telekom unterstützt NavVis auch als Brückenbauer mit einem weitgespannten Geschäftskundennetz und bringt das Startup mit der mittelständischen Wirtschaft zusammen. Denn NavVis hat zwar selbst gute Kontakte zu Großunternehmen, aber der Zugang zu spezifischen Segmenten im Mittelstand ist schwierig.

Win-win für Startup und Telekom

„Wir sind die Verbindung zwischen Großkunden, dem deutschen Mittelstand und den Startups“, sagt Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland. „Gemeinsam mit den Startups bringen wir ihre innovativen Produkte auf den Markt, entweder in Form einer Entwicklungskooperation oder als Bundle mit unseren Angeboten.“ Ein Win-win-Effekt für Startup und Telekom.

„Wir suchen den Kontakt zu Startups mit marktreifen, SaaS-basierten B2B-Lösungen und bieten ihnen den Zugang zum Markt“, ergänzt Miriam Mertens, die bei der Telekom die strategische Zusammenarbeit mit Startups verantwortet. „Damit gewinnt nicht nur das Startup, sondern auch unser mittelständischer Kunde, der mit innovativen Lösungen seine Digitalisierung in Schwung bringt.“

Datenschutz und IT-Sicherheit im Doppelpack

Für Startups in Deutschland steht zudem das Thema Datenschutz und IT-Sicherheit im Fokus: Sie müssen sowohl Kundendaten schützen als auch ihr geistiges Eigentum. Ihre Cloud-Lösungen hostet die Telekom in hochsicheren deutschen Rechenzentren; die Verfügbarkeit der IT aus dem Netz erreicht 99,999 Prozent. Alle Daten werden verschlüsselt zwischen Rechenzentrum und Desktop übertragen, die Speicherung und Verarbeitung erfüllt die strengen Anforderungen des deutschen Datenschutzes. So können sich Startups ganz auf den Ausbau ihrer Geschäftsidee konzentrieren.

 

Artikelbild: Telekom