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Stephan Schambach sagt traditionellen E-Commerce-Websites den Kampf an

Vor zwei Monaten wurde noch spekuliert, was es mit dem neuen Startup von Intershop-Gründer Stephan Schambach genau auf sich habe – nun traut sich NewStore aus dem Stealth-Modus. Die offizielle Mitteilung zum Start bestätigt viele der Vermutungen.

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So handelt es sich bei NewStore wie angenommen um eine mobile Handelsplattform. Sie soll Kunden ein Mobile-First-Shoppingerlebnis bereiten. Die Plattform vereint beispielweise Angebote, Verfügbarkeit von Waren, Kundenberatung, Omni-Channel-Prozesse, Same-Day-Delivery-Integrationen sowie Statistiken. NewStore setzt auf einen Cloud- und mobil-basierten sogenannten Innovation-Layer. Dieser integriert Shops, bestehende E-Commerce-Plattformen wie Demandware – das Vorgänger-Startup von Schambach – sowie Enterprise-Resource-Planning-Systeme.

„Einzelhändler spüren die Zunahme des mobilen Datenverkehrs, aber noch bleiben die Konversionsraten niedrig. Demnach hat die mobile Nutzung enormes ungenutztes Potenzial für den Handel“, glaubt Schambach. Den Durchbruch bei mobilen Shopping-Apps sieht er in der Kombination von Mobile und Omnichannel in einer einzigen Retail-Plattform. Diese Apps, so der Gründer, würden dadurch beliebter als traditionelle E-Commerce-Websites.

Bereits jetzt soll das Unternehmen mit Sitz in Berlin und Boston laut Schambach mit 38 Millionen US-Dollar finanziert sein, vermutet worden waren 30 Millionen. Das Startkapital stamme vom Management sowie dem Lead-Investor General Catalyst Partners aus den USA. Zum Management-Team gehören neben Schambach die Gründer dreier E-Commerce-Startups: CouchCommerce aus Hannover, GoodsCloud aus Berlin und PepperBill aus Erfurt.

Bild: NewStore/Daniel Hofer